Frauen holen bei Altersvorsorge auf

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Für ihre Altersvorsorge geben Frauen immer noch weniger aus als Männer, sie holen aber bei den Aufwendungen für Rücklagen für das Alter deutlich auf. Das ist auch dringend notwendig, weil Frauen im Durchschnitt deutlich weniger Rente bekommen als Männer.

Wie die Postbank unter Berufung auf eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach mitteilt, haben berufstätige Frauen in Deutschland mit einer privaten Altersvorsorge dafür noch vor vier Jahren (im Jahr 2005) noch pro Monat 160 Euro ausgegeben. Männer sparten hingegen 238 Euro und damit 78 Euro mehr pro Monat.

Frauen sparen mehr, Männer weniger

Heute investieren berufstätige Frauen deutlich mehr, Männer dagegen weniger in ihre private Altersvorsorge als noch vor vier Jahren. Im Jahr 2009 stieg der Monatsbeitrag der Frauen im Vergleich zu 2008 sprunghaft um 36 Euro auf durchschnittlich 200 Euro - so hoch lag er nie zuvor. Männer erhöhten im selben Zeitraum ihr Budget um 10 Euro auf 216 Euro im Monat.

Somit hat sich bei den Ausgaben zur privaten Altersvorsorge die Schere zwischen den Geschlechtern fast geschlossen. Allerdings: Insgesamt geben heute deutlich weniger Berufstätige an, im Alter über eine private Altersvorsorge zu verfügen, als noch 2005.

Tipp
Die staatlich geförderte Riester-Rente bietet vor allem Frauen erhebliche Vorteile gegenüber anderen Vorsorgeformen: erstens gibt nicht nur für die versicherte Person stattliche Zulagen, sondern auch für jedes Kind; und zweitens muss die Rentenauszahlung  wie für Männer berechnet werden, obwohl Frauen ihre Renten im Durchschnitt 5 Jahre länger beziehen als Männer (Uni-Sex-Tarife).

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