Finanzielle Sicherheit im Alter: Rechtzeitig vorsorgen

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Altersvorsorge ist notwendig, da wir immer älter werden und in Deutschland immer weniger Kinder zur Welt kommen. Im Jahr 2050, so schätzen Experten, werden rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung Rente beziehen – und zwar für einen Zeitraum von durchschnittlich jeweils 25 Jahren. Da bleiben Kürzungen bei der gesetzlichen Rente nicht aus. Deshalb ist private Altersvorsorge unerlässlich.

Rentenexperten haben ausgerechnet, dass sich daher die gesetzliche Rente aus der staatlichen Sozialversicherung von derzeit 67 Prozent des letzten Einkommens kontinuierlich auf 46 Prozent bereits im Jahr 2020 verringern wird. Arbeitnehmer, die ab etwa 2035 in den Ruhestand gehen, sollten damit rechnen, gerade mal 40 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens aus der gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten.

Zudem müssen Ruheständler in Zukunft nicht nur die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in stärkerem Umfang selbst zahlen, sondern auch auf die monatlichen Rentenauszahlungen zunehmend Steuern entrichten.

Um den Lebensunterhalt auch im Ruhestand zu sichern, sollte deshalb jeder seinen Möglichkeiten entsprechend neben der gesetzlichen Rente vorsorgen. Dazu bieten sich zwei verschiedene Varianten an, die – wenn finanziell möglich – miteinander kombiniert werden sollten:

  • Für die private Vorsorge gibt es zahlreiche Anlagemöglichkeiten. Ob mit hoher Flexibilität oder langfristig, mit oder ohne staatliche Förderung.
  • Die betriebliche Vorsorge wird vom Arbeitgeber organisiert und in der Regel auch finanziert. Sie trägt dazu bei, dass der Mitarbeiter bei Eintritt eines Versorgungsfalls, also bei Pensionierung, Erwerbsminderung oder Tod, besser abgesichert ist. Der Staat fördert zusätzlich.

Tipp
Für die Wahl der optimalen Vorsorgestrategie spielen viele Faktoren eine Rolle. So kommt es bei jedem Einzelnen auf das derzeitige Alter, den Familienstand sowie die Höhe des Einkommens an. Infrage kommen vier Formen von Rentenversicherungen: die Privat-Rente, die Riester-Rente, die Rürup-Rente und die Betriebs-Rente.

 

Quelle: Bundesverband deutscher Banken

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