Betriebsrente: Verschenken Sie kein Geld durch versäumte Anpassung

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Betriebsrentner haben einen Anspruch auf Inflationsausgleich (Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung vom 19.12.1974). Maßgeblich ist dabei die Entwicklung der Verbraucherpreise. Alle drei Jahre muss der Arbeitgeber prüfen, ob die Betriebsrenten anzuheben sind. Nur bei drohender Insolvenz kann er die Erhöhung verweigern.

Viele Betriebsrentner verzichten jedoch aus Unwissenheit auf die Rentenanpassung und damit auf viel Geld. Denn zwei Drittel aller Unternehmen erhöhen die Betriebsrenten nicht in korrekter Höhe. Das hat eine Erhebung des Bundesverbands der Betriebsrentner ergeben.

Geldtipp
Betriebsrentner müssen die fälligen Erhöhungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber einfordern und notfalls einklagen. Bei unzureichender Anpassung kann die Rentenhöhe sogar bis zu 30 Jahre rückwirkend nachkalkuliert werden. Das kann zu Rentenerhöhungen von monatlich einigen Hundert Euro führen. Beispiel: Von 2001 bis 2004 ist der Verbraucherpreisindex um 4,2 Prozent gestiegen. Bei einer monatlichen Betriebsrente von 1000 Euro macht das 42 Euro mehr im Monat aus. Auf 30 Jahre hochgerechnet sogar 420 Euro mehr im Monat.

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