Altersvorsorge: Rente allein reicht nicht

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Ausschließlich mit der gesetzliche Rente kommt künftig niemand mehr aus, wenn es darum geht, seinen gewohnten Lebensstandard auch im Alter zu halten. Das geht aus einer Untersuchung der Bundesregierung über die gesetzliche Rentenversicherung für 2009 hervor.

Die durchgeführten Modellrechnungen zeigen zwar, dass die Rentenausgaben insgesamt bis zum Jahr 2023 um 25 Prozent ansteigen. Dagegen sinkt das Sicherungsniveau für den Einzelnen, also die Rente, die ein Arbeitnehmer erwarten kann. Derzeit erhält ein Rentner, der 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, 52 Prozent seines durchschnittlichen Nettomonatseinkommens. Dieses Niveau sinkt auf 47 Prozent im Jahr 2020 und weiter auf 46,2 Prozent im Jahr 2023 ab.

Junge Generation sorgt nicht vor

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage machen sich die Bundesbürger um ihre unzureichende Altersvorsorge zwar Gedanken, aber sie ziehen daraus keine Konsequenzen. Einerseits meinen 50 Prozent aller Unter-36-Jährigen, dass sie noch nicht genug für die Altersvorsorge getan haben, aber nur 9,9 Prozent dieser Altersgruppe wollen in diesem Jahr einen privaten Vorsorgevertrag abschließen.

Tipp
Je früher Sie mit der Altersvorsorge beginnen, desto stärker kann der Zinseszinseffekt wirken. Wer monatlich 100 Euro spart und 4 Prozent Zinsen bekommt, hat nach fünf Jahren 6.630 Euro auf dem Konto. Zinsgewinn: 630 Euro. Nach zehn Jahren sind es bereits 14.725 Euro Kapital. Der Zinsgewinn liegt jetzt schon bei 2.725 Euro. Nach 20 Jahren hat man 24.609 Euro auf dem Konto, davon 6609 Euro Zinsen. Nach 32 Jahren übersteigen die Zinsgewinne erstmals die Summe der monatlichen Einzahlungen. Und nach 40 Jahren sind stolze 118.196 Euro Kapital zusammengekommen. 70.196 Euro davon sind Zinsen und nur 48.000 Euro eigene Einzahlungen. Auf die Zinsen fallen allerdings Steuern an.

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