Ab 2012: Renteneintrittsalter steigt in Stufen auf 67

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Es bleibt dabei: Trotz massiver Lobby-Arbeit der Seniorenverbände, der Gewerkschaften und der "links" engagierten Parteien hat die Bundesregierung den Einstieg in die Rente mit 67 endgültig beschlossen.

Im Jahr 2007 hat die damalige schwarz-rote Koalition beschlossen, die Altersgrenze für den abschlagsfreien Rentenbezug – beginnend ab dem Jahr 2012 – von derzeit 65 Jahren in Stufen auf 67 Jahre für ab 1964 Geborene anzuheben.

Dieser Beschluss war verknüpft mit einer Berichtspflicht, wonach die Bundesregierung alle vier Jahre – erstmals 2010 – darlegen muss, ob die Anhebung des Rentenalters angesichts der Beschäftigungslage älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestehen bleiben kann. Der nun vorliegende Bericht kommt zu dem Ergebnis: "Die Bundesregierung hält an der beschlossenen Anhebung der Regelaltersgrenze fest".

Demnach bleibt es bei der beschlossenen Anhebung der Altersgrenze für alle nach 1946 geborene Versicherte. Wer z.B. dem Jahrgang 1958 angehört, kann erst mit dem vollendeten 66. Lebensjahr eine Altersrente ohne Abschläge beziehen. Für 1963 Geborene beträgt die Grenze 66 Jahre und zehn Monate und für die Jahrgänge ab 1964 sind es 67 Jahre.

Wer vorher – z.B. mit 63 Jahren – in Rente geht, was weiterhin möglich ist, erhält pro vorgezogenem Monat der Inanspruchnahme der Rente einen Rentenabschlag in Höhe von 0,3 Prozentpunkten. Bei einem 1963 geborenen Arbeitnehmer wären das 13,8% Rentenabschlag für den Rentenbeginn insgesamt 46 Monate vor dem gesetzlich vorgesehenen Alter.

Tipp
Der Rentenabschlag gilt lebenslang und auch für etwaige Hinterbliebenenrenten. Dennoch kann es finanziell lohnend sein, vorzeitig eine Rente zu beziehen, insbesondere für Männer, die ihre Rente durchschnittlich weniger lang beziehen wie Frauen. Entscheidend ist die persönliche Lebenserwartung und natürlich die Frage, ob man sich die Rentenabschläge im Ruhestand finanziell leisten kann.

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