Ab 1.10.: Neue Hinzuverdienstgrenzen beim Arbeitslosengeld II

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Wer sich zum Arbeitslosengeld II etwas hinzuverdient, muss aufpassen. Denn der Arbeitslose darf nicht das ganze Geld für sich behalten. Ein Großteil wird auf das ALG II angerechnet. Wie viel bleibt übrig vom hart verdienten Geld?

Ab dem 1.10.2005 dürfen Sie als Alleinstehender bis zu 1200,- Euro pro Monat zum ALG II dazuverdienen (Bedarfsgemeinschaften mit Kindern bis zu 1500,- Euro). Erst oberhalb dieser Grenze wird jeder hinzuverdiente Euro vollständig auf das ALG II angerechnet.

Das erscheint großzügig. Tatsächlich wird aber auch von den 1200,- Euro bzw. 1500,- Euro ein wesentlicher Teil angerechnet und schmälert dadurch den Anspruch auf ALG II. Ein Grundfreibetrag in Höhe von 100,- Euro bleibt Ihnen auf jeden Fall erhalten. Von einem Bruttoeinkommen bis 800,- Euro dürfen Sie außerdem 20%, über 800,- Euro nur noch 10% behalten.

Beispiele:

Simone hat neben dem ALG II Einkünfte aus einem 400-Euro-Job. Davon bleiben ihr Euro 100,- (Grundfreibetrag) zzgl. Euro 300,- x 20% = Euro 60,-, insgesamt also Euro 160,-.

Alfred verdient neben seinem ALG II Euro 1000,- im Monat. Der Freibetrag ermittelt sich wie folgt: Euro 100,- (Grundfreibetrag) + (Euro 700,- x 20%) + (Euro 200,- x 10%) = Euro 260,-.

Ausführliche Informationen zum ALG II mit vielen Beispielen finden Sie in unserer Broschüre »Das Arbeitslosengeld II - Hartz IV kann jeden treffen!« Zu beziehen direkt über den Verlag für nur 9,80 Euro zzgl. Versandkosten oder noch schneller als Download für nur 7,80 Euro

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