Wichtige Planungsgrundlage für einen sorgenfreien Ruhestand

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(verpd) Diverse Befragungen ergaben, dass die meisten Bürger mit finanziellen Einschränkungen im Rentenalter rechnen. Laut einer aktuellen repräsentativen Untersuchung wissen jedoch nur die wenigsten, wie groß ihre tatsächliche Rentenlücke sein wird.

Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) hat im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) mithilfe einer Umfrage untersucht, inwieweit sich die Bürger mit dem Thema Alterseinkommen und Altersvorsorge auseinandersetzen. Dazu wurden im März diesen Jahres insgesamt 1.524 Männer und Frauen in Deutschland befragt. Ein Ergebnis ist, dass viele ihr voraussichtliches Einkommen im Alter nicht kennen.

Unkenntnis ist weit verbreitet

Nur 29 Prozent der Befragten konnten die Frage, ob sie ihr voraussichtliches Alterseinkommen ungefähr einschätzen können, mit Ja beantworten. Ganze 62 Prozent gaben zu, dies nicht zu können, und neun Prozent beantworteten die Frage gar nicht.

Die Mehrheit, nämlich 57 Prozent, konnte zudem nicht sagen, wie hoch die persönliche monatliche Sparsumme sein müsste, um eine ausreichende Altersvorsorge zu erhalten. Dass viele nicht wissen, wie viel Geld ihnen im Rentenalter monatlich zur Verfügung steht, ist sicherlich einer der Hauptgründe dafür.

Wer im Alter auf seinen bisherigen Lebensstandard nicht verzichten oder auf Sozialhilfe angewiesen sein möchte, sollte jedoch bereits frühzeitig eine sinnvolle Vorsorge aufbauen. Bereits heute liegt das aktuelle Rentenniveau – also die Netto-Altersrente im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettogehalt eines gesetzlich Rentenversicherten – bei nur 48 Prozent. Und laut Experten wird sie noch weiter sinken.

Die Altersvorsorge richtig planen

Um eine Altersvorsorge richtig zu planen, ist es für den Einzelnen wichtig zu wissen, wie hoch sein voraussichtliches Alterseinkommen sein wird. Ein Versicherungsexperte berechnet auf Wunsch nicht nur, welches Einkommen im Alter für notwendig wäre, damit die gewünschten Zielen wie der Erhalt des Lebensstandards erreicht werden. Er ermittelt auch die individuell zu erwartende gesetzliche Rentenhöhe sowie das sonstige Einkommen aus möglichen Einkünften und Kapitalanlagen.

Reicht das voraussichtliche Alterseinkommen für die gesetzten Ziele nicht aus, berät der Versicherungsfachmann zudem, mit welchen Altersvorsorgeprodukten sich diese Lücke am besten schließen lässt. Die private Versicherungswirtschaft bietet hierzu diverse Lösungen für eine Altersvorsorge, die teils auch mit Zuschüssen und/oder Steuervergünstigungen staatlich gefördert werden.

Je früher man mit einer privaten Altersvorsorge beginnt, desto niedriger sind die Prämien für eine ausreichende Einkommensabsicherung im Rentenalter. Selbst wer denkt, derzeit finanziell nicht in der Lage zu sein, sinnvoll vorzusorgen, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Möglichkeiten und finanzielle Spielräume werden erst durch eine gründliche Analyse erkannt.

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