So können sich Ferienjobber die Sozialabgaben sparen

 - 

(verpd) Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weist darauf hin, dass Schüler und Studenten, aber auch andere Personen für einen Aushilfsjob keine gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungs-Beiträge zahlen müssen, sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) müssen Arbeitnehmer, die im laufenden Kalenderjahr nur eine „kurzfristige“ Beschäftigung ausüben – also insgesamt nicht mehr als drei Monate oder siebzig Arbeitstage arbeiten –, keine Sozialversicherungs-Beiträge entrichten.

Allerdings muss die zeitliche Begrenzung bereits von vornherein festgelegt sein, wie es beispielsweise oftmals bei Studenten oder Schülern der Fall ist, die nur während der Schul- oder Semesterferien einem Ferienjob nachgehen. Übt jemand während eines Kalenderjahres jedoch mehrere Beschäftigungs-Verhältnisse dieser Art aus, werden diese zusammengerechnet. Wird die genannte Zeitvorgabe damit überschritten, müssen Sozialversicherungs-Beiträge entrichtet werden.

Wann auch Minijobs sozialabgabenfrei sind

Eine Beschäftigung, die zwar längerfristig angelegt ist, der regelmäßige Verdienst jedoch auf das ganze Jahr gerechnet 450 € im Monat nicht überschreitet, gilt als Minijob. Zwar sind seit dem 1.1.2013 auch Minijobber generell rentenversicherungs-pflichtig, allerdings können sich (nicht nur) Studenten und Schüler mit einem Antrag von der gesetzlichen Rentenversicherungs-Pflicht befreien lassen.

In diesem Fall zahlen dann auch Ferienjobber, die einen Minijob ausüben, keine Sozialabgaben von ihrem Lohn. Nur der Arbeitgeber muss für einen Minijobber – egal, ob sich dieser von der Rentenversicherungs-Pflicht hat befreien lassen oder nicht – eine Pauschale für die Renten- und Krankenversicherung entrichten.

Weitere Informationen zum Thema Ferienjobs, Minijobs und Sozialversicherung gibt es unter der Service-Telefonnummer 0800 10004800 und in den online herunterladbaren Broschüren „Tipps für Studenten“, „Minijob – Midijob“ der DRV sowie online bei der Minijob-Zentrale.

Weitere News zum Thema

  • Ohne Antrag keine gesetzliche Rente

    [] (verpd) Je nach Rentenart müssen diverse Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Anspruch auf eine Rente zu haben. Grundsätzlich erhält zudem jeder nur eine entsprechende Rente, wenn er diese vorher beantragt hat. Um eine Verzögerung der Rentenbewilligung zu vermeiden, ist es für den Antragsteller wichtig zu wissen, wo, wann und mit welchen Angaben sowie Unterlagen ein Antrag zu stellen ist. Eine Broschüre der Deutschen Rentenversicherung hilft dabei. mehr

  • Fehlgeleitete Überweisung der Rente

    [] Ein Stück aus dem Leben: In Zeiten von IBAN haben viele Menschen – nicht nur Senioren – Schwierigkeiten mit den ellenlangen Kontonummern. Ein Opfer der Zahlenvielfalt war ein Rentner aus Rheinland-Pfalz, der der deutschen Rentenversicherung eine falsche IBAN mitgeteilt hatte. Der Rentenversicherungsträger überwies das Geld daraufhin an den unbekannten Kontoinhaber und wollte die Rente auch nicht wiederbeschaffen. mehr

  • Gleitender Übergang in den Ruhestand

    [] Die Rentenpolitiker träumen seit Jahrzehnten davon und Arbeitsmediziner empfehlen es: Ältere sollten nicht mit einem Schlag mit der Arbeit aufhören, sondern in den Ruhestand gleiten. Die rentenrechtlichen Möglichkeiten hierzu gibt es schon heute: Teilrente und Flexirente. Die Kombination einer Teilzeitarbeit mit einer Teilrente wird damit noch weit attraktiver. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.