Seit 1.1.2017: Rentenbeginn flexibilisiert

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Am 1.1.2017 ist die Flexirenten-Reform in Kraft getreten. Sie soll dafür sorgen, dass künftig mehr Arbeitnehmer auch im (vorgezogenen) Ruhestand noch arbeiten oder sogar über die Regelaltersgrenze hinaus noch ihrem Betrieb erhalten bleiben.

Beide Möglichkeiten sollen Arbeitnehmern, die auf den Ruhestand zugehen, auch die spätere Rente erhöhen – durch die weitere Zahlung eigener Rentenbeiträge nach der Regelaltersgrenze oder durch einen versicherungspflichtigen Teilzeitjob neben einer Teilrente.

Wer schon vor der Altersgrenze komplett aus dem Berufsleben ausscheiden will, kann ab dem kommenden Jahr bereits ab dem 50. Lebensjahr bei der Rentenversicherung erfragen, was ein Ausgleich der dann fälligen Rentenabschläge kostet.

Beispiel

Ein Arbeitnehmer, der eine Regelaltersrente von 1.000 Euro (brutto) zu erwarten hat, muss bei einem um zwei Jahre vorgezogenen Rentenbeginn mit einer Einbuße von 7,2 Prozent (= 72 Euro) rechnen – lebenslang. Ein Ausgleich dieses Abschlags kostet ihn seit dem 1.1.2017 knapp 17.700 Euro.

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