Rentner: Adressenänderung unbedingt mitteilen

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Im Juli dieses Jahres gibt es für gesetzlich Versicherte ein ordentliches Rentenplus. Anlässlich der Rentenanpassung wird die Deutsche Rentenversicherung Anfang Juli wieder allen Rentnern eine Rentenanpassungsmitteilung zuschicken. Kommt dieses Schreiben als unzustellbar zurück, so droht den Betroffenen eine Einstellung der Zahlung.

Prinzipiell gilt: Läuft die Rente einmal, so haben die Rentenbezieher kaum etwas mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun. Wer das reguläre Rentenalter erreicht hat – derzeit sind das 65 Jahre und fünf Monate –, muss die Rentenversicherung noch nicht einmal über die Aufnahme einer Beschäftigung informieren.

Änderungen Ihrer Adresse oder Kontoverbindung müssen Sie jedoch mitteilen. Allerdings nicht der Deutschen Rentenversicherung, sondern dem Rentenservice der Deutschen Post. Das bedeutet: Wenn Sie umziehen, ein neues Konto haben oder Ihren Namen ändern, sollten Sie dies umgehend bei irgendeiner Postfiliale oder einem Postshop dem Deutschen Post Rentenservice mitteilen. Das können Sie auch per Internet erledigen – unter www.rentenservice.com. Dort müssen Sie die Rubrik Änderungsmitteilung anklicken.

Wer seine neue Adresse nicht mitteilt, dem droht die (vorläufige) Einstellung der Rentenzahlung. Die Rentenversicherung recherchiert dann nochmals die (ggf. neue) Anschrift des Betroffenen. Wird sie nicht fündig, so geht die Rente zunächst einmal auf ein Verwahrkonto. Das ist im letzten Jahr in 7200 Fällen so geschehen. Meldet sich der Betroffene dann, so wird ihm die Rente nachgezahlt.

Rentner, die ins Ausland ziehen, müssen der Rentenversicherung zudem in vielen Fällen eine sogenannte Lebensbescheinigung, die von der örtlichen Meldebehörde am Wohnort ausgefüllt wird, zuschicken. Das Formular liegt der Anpassungsmitteilung bei. Mit einer Reihe von Staaten – etwa mit Belgien, Italien und Spanien – besteht ein elektronischer Sterbedatenabgleich. Rentner, die in diesen Staaten leben, müssen keine Lebensbescheinigung vorlegen.

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