Rentenversicherungsbericht: Ab 2017 steigen die Renten wieder langsamer

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Nach dem Rekordanstieg der Rente im Juli 2016 wachsen die Altersbezüge künftig deutlich schwächer.

Von 2017 bis 2019 steigt der Rentenwert durchschnittlich um jeweils rund 2,5 Prozent, wie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Rentenversicherungsbericht 2015 hervorgeht, der am Mittwoch, dem 18.11.2015, im Bundeskabinett beraten werden soll.

Im Rentenversicherungsbericht gibt die Bundesregierung jährlich einen Ausblick auf die Entwicklung des gesetzlichen Altersvorsorgesystems in den kommenden 15 Jahren.

Laut dem Bericht erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2016 eine Rentenanhebung um rund 4,3 Prozent im Westen und um 5,0 Prozent im Osten.

Die Hauptgründe für diesen Rekordanstieg sind die gute Wirtschaftslage und der Ausgleich eines einmaligen Statistikeffekts. Aufgrund von EU-Vorgaben war für 2015 das für die Berechnung zentrale Niveau der Durchschnittslöhne niedriger ausgefallen.

Die endgültige Festlegung des Rentenwerts für kommendes Jahr ist erst im Frühjahr 2016 zu erwarten, wenn die genaue Lohnentwicklung für 2015 vorliegt.

Zum 1.7.2015 waren die Renten im Westen um 2,1 Prozent und im Osten um 2,5 Prozent gestiegen.

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 18,7 Prozent des Bruttogehalts soll länger als bisher angenommen stabil bleiben, nämlich bis zum Jahr 2020. Im Jahr 2021 soll der Beitrag der Schätzung zufolge auf 19,3 Prozent ansteigen, 2029 auf 21,5 Prozent.

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