Rentenversicherungen werden immer beliebter

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(verpd) Viele Bürger haben erkannt, dass die gesetzliche Altersabsicherung nicht ausreicht. Sie setzen zunehmend auf private, aber auch auf staatlich geförderte Vorsorgelösungen.

Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ist die Zahl der Rentenversicherungen von 9,9 Millionen im Jahre 2000 auf 39 Millionen im letzten Jahr angewachsen.

„30 Millionen zusätzliche Rentenverträge seit der Riester-Reform beweisen, dass die Menschen verstanden haben, dass zusätzliche private Vorsorge absolut notwendig ist“, betont Alexander Erdland, Präsident des GDV.

Immer mehr geförderte Vorsorgeverträge

Von den 39 Millionen Rentenversicherungs-Verträgen waren rund 16,6 Millionen neue Formen der staatlich geförderten betrieblichen und privaten Vorsorge. Konkret bestanden 2012 12,5 Millionen Riester- und Basis-(Rürup-)Renten-Verträge sowie 4,1 Millionen Rentenverträge in Pensionskassen und -fonds.

Die restlichen 22,4 Millionen Rentenverträge sind private Rentenversicherungs-Policen sowie ebenfalls geförderte Direkt- und Rückdeckungs-Versicherungen. „Nach Schätzung von Bevölkerungsexperten können von den heute etwa 80 Millionen Einwohnern in Deutschland 8 Millionen über 100 Jahre alt werden“, so Erdland.

Richtige politische Entscheidung

Er betont weiter: „Wir leben immer länger. Darum war es die richtige Entscheidung der Politik, die Zahlung lebenslanger Renten zur Voraussetzung für geförderte Altersvorsorgeprodukte zu machen. Nur so wird es gelingen – gemeinsam mit einer tragfähigen gesetzlichen Rente –, das gesamtgesellschaftliche Ziel eines guten Alterseinkommens für alle Generationen auch in Zukunft zu sichern.“

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