Rentenversicherung erneut im Visier von Trickbetrügern

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(verpd) Zahlreiche gesetzlich Rentenversicherte und Rentner werden derzeit von angeblichen Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung telefonisch oder schriftlich dazu genötigt, Geldbeträge zu überweisen.

Ansonsten drohten Rentenpfändungen, Rentenkürzungen oder eine vorübergehende Einstellung der Rentenzahlung. Doch dahinter stecken Betrüger, warnt die Deutsche Rentenversicherung (DRV).

Die Namen großer Behörden oder Institutionen werden immer wieder einmal von Betrügern für ihre kriminellen Machenschaften benutzt. Aktuell hat es die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) getroffen.

Betrügerische Anrufe und Schreiben

Die DRV warnt auf ihrer Internetseite aus aktuellem Anlass vor massenhaft durchgeführten, betrügerischen Anrufen. Bei diesen werden Versicherte und Rentner unter Androhung von Rentenpfändungen, Rentenkürzungen oder anderen Nachteile dazu aufgefordert, Geldbeträge auf ein fremdes Konto zu überweisen.

Ebenfalls seien derzeit Schreiben mit dem DRV-Logo an Versicherte und Rentner unterwegs. In diesen werde unter Hinweis auf die Änderung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung ab 1.1.2015 eine höhere Rente in Aussicht gestellt, wenn ein zum Teil mittlerer dreistelliger Betrag auf ein bestimmtes Konto überweisen werde. Wer die Überweisung nicht tätige, müsse mit einer vorläufigen Einstellung der Rentenzahlung rechnen.

Vor diesem Hintergrund warnt die DRV eindringlich davor, aufgrund dieser Anrufe oder Schreiben Geld an Unbekannte zu überweisen oder persönliche Daten preiszugeben. Die Rentenversicherung stellt klipp und klar heraus, dass derartige Anrufe nicht von der DRV stammen. In Zweifelsfällen sollten Betroffene stattdessen in einer der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 10004800 Rat suchen.

Trickbetrüger probieren es immer wieder

Die Deutsche Rentenversicherung ist nicht zum ersten Ziel von Betrügern, die unter verschiedenen Vorwänden an persönliche Daten und das Geld von Ruheständlern gelangen oder sich Zutritt zu deren Wohnungen erschleichen wollen.

Beliebte Maschen sind neben Rentenpfändungen und Rentenkürzungen auch vorgebliche Überprüfungen des Rentenkontos, angebliche Rentennachzahlungen oder vorgetäuschte Zuschüsse zur Altersvorsorge.

Auch in der Vergangenheit wurden bei den Betrugsversuchen schon aktuelle Anlässe aufgegriffen, wie etwa eine anstehende Rentenerhöhung oder auch die seinerzeit noch nicht in Kraft getretene Abgeltungsteuer.

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