Rentenlücke beträgt 57 Prozent

 - 

Für 2011 gibt die Regierung eine Gesamt-Rentenlücke (inklusive gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge) von 57 Prozent an, wobei sich der Wert zwischen den west- und ostdeutschen Bundesländern stark unterscheidet. So betrug die Rentenlücke 2011 im Westen 61 Prozent und im Osten nur 35 Prozent.

Von 1995 bis 2011 hat sich die Rentenlücke zwischen Männern und Frauen (Gender Pension Gap) um rund zwölf Prozentpunkte verringert. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Dabei zeige sich, dass sich persönliche und im Paarkontext gemeinsam getroffene Entscheidungen im Lebens- und Erwerbsverlauf auf die eigene Alterssicherung auswirkten und vor allem Frauen die langfristigen Folgen davon trügen, schreibt die Bundesregierung. Sie gehe davon aus, dass sich der Trend der Verkleinerung dieses Abstandes aber in Zukunft fortsetzen werde, heißt es in der Antwort.

Wie Sie Ihre Rentenlücke schließen können, lesen Sie in unsererm aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke .

Quelle: Newsletter der Bundesregierung Heute im Bundestag Nr. 511, Fr. 9.10.2015, 12:25

Weitere News zum Thema

  • Rentenerhöhung voll steuerpflichtig

    [] Die zunehmende Rentenbesteuerung trifft immer mehr Rentner: In diesem Jahr werden laut Finanzministerium rund 4,25 Millionen Steuerpflichtige mit Rentenbezug vom Fiskus belangt. Im Jahr 2018 werden es rund 4,35 Millionen Rentner sein. Zu beachten ist, dass ein zusammen veranlagtes Paar als ein Steuerpflichtiger zählt, das heißt: Steuerpflichtige sind nicht gleichzusetzen mit Personen. Daher dürfte es sogar noch mehr steuerpflichtige Rentnerinnen und Rentner geben. mehr

  • Erwerbsminderungsrente wegen fehlender Wegefähigkeit

    [] Ein Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg rückt einen speziellen Fall der Erwerbsunfähigkeit in den Vordergrund: die nicht (mehr) vorhandene Fähigkeit, den Arbeitsweg zu bewältigen (Wegefähigkeit). mehr

  • Ohne Antrag keine gesetzliche Rente

    [] (verpd) Je nach Rentenart müssen diverse Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Anspruch auf eine Rente zu haben. Grundsätzlich erhält zudem jeder nur eine entsprechende Rente, wenn er diese vorher beantragt hat. Um eine Verzögerung der Rentenbewilligung zu vermeiden, ist es für den Antragsteller wichtig zu wissen, wo, wann und mit welchen Angaben sowie Unterlagen ein Antrag zu stellen ist. Eine Broschüre der Deutschen Rentenversicherung hilft dabei. mehr

  • Fehlgeleitete Überweisung der Rente

    [] Ein Stück aus dem Leben: In Zeiten von IBAN haben viele Menschen – nicht nur Senioren – Schwierigkeiten mit den ellenlangen Kontonummern. Ein Opfer der Zahlenvielfalt war ein Rentner aus Rheinland-Pfalz, der der deutschen Rentenversicherung eine falsche IBAN mitgeteilt hatte. Der Rentenversicherungsträger überwies das Geld daraufhin an den unbekannten Kontoinhaber und wollte die Rente auch nicht wiederbeschaffen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.