Renteninformation soll über Alternativen aufklären

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Zusatz-Infos will die Koalition in das jährliche Stand-Papier der Rentenversicherung aufnehmen.

Arbeitnehmer und rentenversicherte Selbstständige sollen künftig besser über die finanziellen Wirkungen eines verspäteten und eines vorgezogenen Rentenbeginns informiert werden. Das meldet das Online-Portal der Deutschen Rentenversicherung ihre-vorsorge.de.

Darüber hinaus sollten laut ihre-vorsorge.de die Möglichkeit, vor dem regulären Rentenalter eine Teilrente statt der vollen Rente zu beziehen, sowie die Kosten eines Ausgleichs von Rentenabschlägen bei vorzeitigem Rentenbeginn besser bekannt werden.

Das gehe aus Plänen der Regierungskoalition für eine Erweiterung der jährlichen Renteninformation hervor. Nach dem Willen der Sozialpolitiker von Union und SPD solle die Ergänzung des Rentenversicherungs-Dokuments dafür sorgen, dass die schon heute bestehenden, flexiblen Möglichkeiten des Übergangs in die Rente von der Bevölkerung stärker genutzt würden.

Spitzenvertreter der Deutschen Rentenversicherung hätten sich bereits hinter die Koalitionspläne gestellt. Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, habe im Dezember vor der Bundesvertreterversammlung erklärt, aus Sicht der Rentenversicherung sei es zu begrüßen, wenn den Versicherten mehr und transparentere Informationen über ihre Möglichkeiten im Bereich des Rentenrechts zugestellt würden.

In einem weiteren Schritt strebten die Koalitionspolitiker mittelfristig eine einheitliche Renteninformation für alle staatlichen bzw. staatlich geförderten Altersvorsorgeformen an, hieße es in ihrem Abschlussbericht zur sogenannten Flexi-Rente.

Eine solche Drei-Säulen-Information werde unter Altersvorsorge-Experten schon seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert. Bisher hätten sich die beteiligten Parteien aber nicht darüber verständigen können, welche Informationen aus Sicht der Vorsorgesparer unverzichtbar seien.

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