Rentenbesteuerung trifft nun auch schon Durchschnittsrentner

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Der Grenzwert, bis zu dem eine in diesem Jahr erstmals bewilligte Rente steuerfrei ist, sinkt auf 1.225 € im Monat.

Der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt auch in diesem Jahr. Wer im Jahr 2014 in den Ruhestand geht, muss bereits 68 Prozent seiner Bruttorente versteuern und schon ab einer Rente von 1.225 € Steuern zahlen. Für Rentnerehepaare, die gemeinsam in diesem Jahr Abschied vom Arbeitsleben nehmen, gilt der doppelte Betrag in Höhe von 2.450 €.

Somit trifft die Rentenbesteuerung nun auch Senioren, die in ihrem Berufsleben weniger als den Durchschnittslohn verdient haben.

Die Besteuerungsgrenze liegt 2014 rund 40 € unter der sogenannten Eckrente, die es nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst gibt. Diese Eckrente beträgt zur Zeit 1.266,30 €.

Das berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Berechnungen des Bundesfinanzministeriums. Danach müssen unverheiratete Neurentner ohne weitere Einkünfte von diesem Jahr an bereits ab einer monatlichen Bruttorente von 1.225 € (Ehepaare: 2.450 €) Steuern zahlen.

Vor zehn Jahren lag die Besteuerungsgrenze noch bei einer Rente von monatlich 1.599 € (Ehepaare: 3.198 €).

Hintergrund ist die Neuregelung der Rentensteuer. Danach steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente von 50 Prozent im Jahr 2005 von Jahr zu Jahr an. Für Neurentner 2014 liegt er mittlerweile bei 68 Prozent. Die Zahl der steuerzahlenden Rentner ist deshalb allein zwischen 2005 und 2008 um rund eine Million auf 2,82 Millionen gestiegen.

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