Rentenansprüche durch Ausbildungsplatzsuche

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(verpd) Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund, wird die Zeit der Ausbildungsplatzsuche als sogenannte Anrechnungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt. Das kann wichtig werden, wenn es um spätere Rentenansprüche geht.

Jeder, der seine Schulausbildung seit Kurzem beendet hat, kann sich die Zeit der Ausbildungssuche zwischen Schulende und Beginn einer Ausbildung als Anrechnungszeit gemäß Paragraf 58 SGB VI (Sechstes Sozialgesetzbuch) anrechnen lassen. Dazu muss er sich nach Beendigung der Schule bei der Agentur für Arbeit als ausbildungssuchend melden. Zudem muss er zwischen 17 und 25 Jahre alt sein.

Auch eine Anrechnung nach dem 25. Lebensjahr ist möglich. Dies gilt allerdings nur für denjenigen, der unmittelbar zuvor einen Wehr- oder Zivildienst abgeleistet hat oder als gesetzlich rentenversicherter Arbeitnehmer oder Selbstständiger tätig war.

Vorteile bei der Wartezeiterfüllung

Um grundsätzlich Anspruch auf eine Anrechnungszeit zu haben, muss die Ausbildungsplatzsuche mindestens einen Kalendermonat dauern. Für den Anspruch ist es unerheblich, ob der Ausbildungsplatz-Suchende einen Schulabschluss hat oder nicht. Bei der nachfolgenden Ausbildungszeit muss es sich jedoch um eine schulische oder berufliche Ausbildung handeln.

Die hier beschriebene Anrechnungszeit wirkt sich für alle mit Rentenbeginn nach 2009 nicht rentensteigernd aus. Allerdings wird sie bei der Erfüllung einer notwendigen 35-jährigen Wartezeit für die Altersrente für langjährig Versicherte und für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen berücksichtigt. Die Deutsche Rentenversicherung Bund bietet für detailliertere Informationen eine kostenlose Service-Hotline unter der Telefonnummer 0800 100048070 an.

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