Renten könnten um über 2 Prozent steigen

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Rentner in Westdeutschland können ab 1.7.2014 mit 2,13 % mehr Geld rechnen. Für ostdeutsche Rentner ist sogar eine Rentenanhebung um 2,25 % drin.

Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung hervor, den das Regierungskabinett am Mittwoch, 20.11.2013, verabschieden will. Er geht von steigenden Tariflöhnen in Höhe von durchschnittlich 2,3 % aus. Auf dieser Grundlage soll es für die 20 Millionen Rentner ebenfalls gut 2 % mehr geben.

Das wäre eine Rentenanhebung, die nach den diesjährigen 0,25 % im Westen voraussichtlich wieder über der aktuellen Inflationsrate liegt. Für die Rentner im Osten gab es am 1.7.2013 eine Erhöhung um 3,29 %.

Ein Durchschnittsrentner kann nach den Schätzungen im Westen mit einem Plus von monatlich etwa 24 € rechnen, im Osten von etwa 30 € pro Monat.

Langfristig strebt die Bundesregierung eine Angleichung der Rentenwerte in Ost- und Westdeutschland an. Rentner im Osten haben allerdings in der Regel deutlich längere Versicherungszeiten.

Im Rentenversicherungsbericht verweist die Bundesregierung erneut darauf, "dass die gesetzliche Rente zukünftig alleine nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Alter fortzuführen". Auch wenn die gesetzliche Rente die "zentrale Säule der Altersversorgung" bleiben werde, müssten die Erwerbstätigen eine zusätzliche private oder betriebliche Altersversorgung aufbauen.

Laut Rentenversicherungsbericht könnte der Beitragssatz zur Rentenversicherung von derzeit 18,9 % des Bruttogehalts für die Jahre 2014, 2015 und 2016 auf 18,3 % gesenkt werden.

Allerdings verhandeln die Parteien derzeit über neue Rentenleistungen, die zu einer Anhebung des Rentenbeitragssatzes führen könnten.

Weitere Informationen zu den Renten-Plänen lesen Sie in folgenden Geldtipps-Beiträgen:

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