Onlineservice der Deutschen Rentenversicherung

 - 

(verpd) Nicht nur Berufstätigen ist es aufgrund der vorgegebenen Bürozeiten der Rentenversicherungs-Träger oftmals nicht möglich, ihre Angelegenheiten dort persönlich zu erledigen. Daher bietet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) für diverse Vorgänge wie zum Beispiel die Beantragung der Rente oder die Änderung der Wohnadresse nach einem Umzug einen Onlinedienst an.

Ist es jemandem aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht möglich, persönlich zum ortsnahen Rentenversicherungs-Träger zu kommen, hilft in einigen Fällen der Onlineservice, den die Deutschen Rentenversicherung (DRV) bietet, weiter.

Für Versicherte, Hinterbliebene und Rentenbezieher

Unter anderem können gesetzlich oder freiwillig bei der DRV Versicherte wichtige Versicherungsunterlagen wie den Versicherungsverlauf, die Renteninformation oder Rentenbeitrags-Rechnungen, wie sie beispielsweise bei Handwerkern üblich sind, online anfordern.

Rentner können zudem eine Rentenbezugs-Bescheinigung, einen Ausweis für Rentner und eine Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt per Internet bestellen. Außerdem können Rentner eine geänderte Bankverbindung oder eine Adressänderung nach einem Umzug online mitteilen. Dies ist in der Regel mit der Eingabe der Rentenversicherungs-Nummer und einiger weniger persönlicher Daten möglich.

Auch ein Beratungstermin bei einer ortsnahen DRV-Beratungsstelle lässt sich über das Internet vereinbaren. Bei der Online-Terminvereinbarung wird dem Versicherten eine Aufstellung der Unterlagen angezeigt, die er zu dem Beratungstermin mitbringen soll. Selbst Anträge zur gesetzlichen Rente, von der Kontenklärung bis hin zur Beantragung einer Witwen- oder Altersrente, können online gestellt werden.

Komplett papierlos

Da für viele Vorgänge, wie die Antragstellung, eine Unterschrift erforderlich ist, muss diese in der Regel über den Postweg nachgereicht werden.

Allerdings ist auch ein direkter Onlinezugang zu den bei der DRV gespeicherten persönlichen Daten und eine papierlose Antragstellung, bei der der Postweg entfällt, möglich. Dazu wird jedoch eine sogenannte Signaturkarte oder ein Personalausweis mit elektronischem Identitätsnachweis (eID) in Verbindung mit einer speziellen Ausweis-App und ein Kartenlesegerät benötigt, um sich auf den Webseiten des DRV eindeutig identifizieren zu können.

Weitere Details zu den Onlineservices gibt es im Webauftritt des DRV oder in der bestell- beziehungsweise online herunterladbaren DRV-Broschüre „Nur einen Klick entfernt: Ihre Rentenversicherung“.

Nicht nur die gesetzliche Rentenhöhe ist wichtig

Wenn es um die persönliche Altersabsicherung geht, ist jedoch nicht nur die voraussichtliche gesetzliche Rentenhöhe wichtig, sondern das eventuell bis dahin vorhandene Vermögen und alle weiteren Einkünfte wie Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Renten privater Rentenversicherungen.

Wertvolle Expertentipps zu allen Formen der geförderten Altersvorsorge lesen Sie in unserem aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

Weitere News zum Thema

  • Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten

    [] (verpd) Die Anzahl der erwerbstätigen 65- bis 70-Jährigen hat sich in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt. Aktuell ist rund jeder Sechste in dieser Altersgruppe weiterhin beruflich tätig. Dabei ist nur ein geringer Teil dieses Zuwachses auf die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters zurückzuführen, das heißt viele, die das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht haben, arbeiten dennoch weiter. mehr

  • Keine Rente mit 63 Jahren wegen Arbeitslosigkeit im Alter

    [] (verpd) Die vom Gesetzgeber vorgesehenen Einschränkungen bei der Rente mit 63 Jahren sind rechtlich nicht zu beanstanden. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg hervor (Az. L 9 R 695/16). mehr

  • Immer mehr Frauen nutzen die Rente mit 63 Jahren

    [] (verpd) 2014 wurde die in diesem Jahr neu eingeführte abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren noch überwiegend von Männern in Anspruch genommen. Dies hat sich in 2015 geändert, wie die aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung belegen. mehr

  • So niedrig ist die Altersrente

    [] (verpd) Am niedrigsten ist nach den aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung die durchschnittliche Rentenhöhe für gesetzlich Rentenversicherte, die erstmalig 2015 eine Regelaltersrente erhalten haben, obwohl das die meisten Rentenbezieher waren. Im Durchschnitt betrug deren Rentenhöhe nicht einmal 490 Euro pro Monat. Bei Frauen war der Wert sogar noch niedriger. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.