Neues bei der Rente: Die Flexi-Rente ist da

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Hier die Rentner – dort die Arbeitnehmer. Das ist Schnee von gestern. Seit Jahresbeginn kann es mehr Rente beziehende Arbeitnehmer und mehr Lohn beziehende Rentner geben. Alles flexi eben.

Die neuen Rentenregeln, die den Übergang von Arbeit in die Rente flexibler machen sollen, sind teils Anfang 2017 in Kraft getreten, teils werden sie Mitte 2017 in Kraft treten.

Neue Möglichkeiten für Rentner, die weiterarbeiten

Wer als Bezieher einer vollen Altersrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch mal eine Erwerbstätigkeit aufnimmt oder einfach weiterarbeitet, soll künftig wählen können, ob diese Beschäftigung auch für die Rente zählen soll. Er kann sich also in die Rentenversicherung einwählen. Auf Neudeutsch nennt sich dies Opting-In. Wer sich für dieses Modell entscheidet, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Er erwirtschaftet durch seine eigenen Rentenversicherungsbeiträge ein Rentenplus. Und: Die Arbeitgeberbeiträge kommen seinem eigenen Rentenkonto zugute. Wenn sich ein arbeitender Rentner gegen das Opting-In entscheidet, zahlt der Arbeitgeber zwar ebenfalls 9,35 % Rentenversicherungsbeiträge. Das Geld fließt jedoch in die allgemeine Rentenkasse und ist für den Versicherten selbst verloren.

Effekt bei Opting-In: Für einen Spitzenverdiener steigt die Rente bei einem Beschäftigungsjahr um rund 60,00 € im Monat. Bei einem Durchschnittsarbeitnehmer sind es rund 30,00 €. Diese Regelung gilt ab 1.1.2017. Das Rentenplus gibt es jeweils ab dem folgenden 1. Juli. Für die neu erwirtschafteten Ansprüche gibt es zudem noch einen Zuschlag von 0,5 % pro Monat.

Beispiel:

Ein Rentner ist nach Erreichen der regulären Altersgrenze in der Zeit vom 1.1.2017 bis zum 30.6.2018 noch 18 Monate nebenher erwerbstätig. Er erwirtschaftet in dieser Zeit Rentenansprüche im Wert von 90,00 €. Auf diese neuen Ansprüche – und nur auf diese – gibt es ab dem 1.7.2018 noch einen Zuschlag von (18 × 0,5 % =) 9 %. Seine Rente steigt damit um 98,10 €. Zwischenzeitliche Rentenerhöhungen sind bei dieser Rechnung nicht berücksichtigt. Ebenfalls zu bedenken ist die höhere Besteuerung bei späterem Renteneintritt.

Opting-In bedeutet: Man muss aktiv werden, sonst bleibt alles wie gehabt. Das bedeutet: Der Arbeitgeber zahlt weiterhin 9,35 % vom Bruttolohn an die Rentenversicherung, ohne dass der Arbeitnehmer etwas davon hat. Voraussetzung des Eintretens der Versicherungspflicht ist, dass die Betroffenen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit verzichten. Der Verzicht kann nur mit Wirkung auf die Zukunft erklärt werden, regelt § 5 Abs. 4 SGB VI in der neuen Fassung.

Klar ist: Wer die Versicherungspflicht wählt, hat vorübergehend Einkommensverluste. Von Bruttoeinkünften in Höhe von 2.000,00 € würden dann allein für die Rentenversicherung monatlich 187,00 € abgehen. Diese Einzahlungen würden sich jedoch in weniger als zehn Jahren Rentenbezug amortisieren. Das Einzahlung-Leistungs-Verhältnis ist hier um ein Vielfaches besser als bei privaten Rentenversicherungen. Für Rentner ohne größere gesundheitliche Einschränkungen kann es hier nur heißen: Zugreifen lohnt sich.

Rententurbo gilt weiterhin

Bei diesem Punkt ändert sich nichts: Nach wie vor ist es unter Umständen noch günstiger, im Rentenalter weiterzuarbeiten und auf die Rente zunächst zu verzichten. Wer seinen Renteneintritt um ein Jahr verschiebt, dessen Rentenansprüche steigen allein hierdurch um 6 %. Zudem steigern die dann gezahlten Rentenbeiträge zusätzlich das Altersruhegeld. Aus 1.500,00 € Altersrente können dann binnen eines Jahres durchaus 1.650,00 € Rente werden. Nach zwei Jahren können es mehr als 1.800,00 € sein. Hinzu kommen jeweils die jährlichen Rentenerhöhungen. Ein Rententurbo eben.

Vergessen Sie nicht, dass die skizzierten Rentenerhöhungen im Todesfall auch Ihrem Ehepartner zugutekommen. Die Hinterbliebenenrente ist bei der gesetzlichen Rentenversicherung ohne Zusatzbeitrag mitversichert.

Vorteil für den Arbeitgeber

Auch für die Betriebe soll sich die Rentnerbeschäftigung lohnen. Deshalb müssen Arbeitgeber, die Rentner nach dem Erreichen der regulären Altersgrenze beschäftigen, hierfür künftig keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung mehr entrichten. Sie sparen damit 1,5 %. Die Regelung gilt ab 1.1.2017 – und ist zunächst bis Ende 2021 befristet. Für Arbeitnehmer selbst hat dies übrigens kaum eine Bedeutung. Denn wer das reguläre Rentenalter überschritten hat, erhält keine Leistungen der Arbeitslosenversicherung mehr.

Rentenabschläge ausgleichen

Bei den Rentenabschlägen ändert sich nichts, wohl aber bei den Regelungen zu deren Ausgleich. Zunächst zur Erinnerung: Diejenigen, die vor dem regulären Ruhestandsalter in Rente gehen, müssen generell mit Abschlägen rechnen. Um 0,3 % für jeden Monat vor Erreichen der regulären Altersgrenze wird die Rente dann gekürzt. Wer z. B. eine um zwei Jahre vorgezogene Altersrente in Anspruch nimmt, muss Rentenabschläge von (0,3 % × 24 =) 7,2 % einkalkulieren.

Beispiel:

Zum Zeitpunkt des Renteneintritts mit 63 Jahren und acht Monaten stünden Herbert S. als vorgezogene Altersrente (für langjährig Versicherte) eigentlich 1.500,00 € zu. Da Herr S. (Jahrgang 54) jedoch die reguläre Altersrente erst mit 65 Jahren und acht Monaten beziehen kann, müsste er für 24 Monate Rentenabschläge hinnehmen (7,2 %). Dies sind 108,00 €. Schon jetzt ist es möglich, diese Abschläge durch Sonderzahlungen an die Rentenkasse ganz oder teilweise auszugleichen. Der volle Ausgleich des Abschlags von 108,00 € würde heute im Fall von Herrn S. 25.920,00 € kosten. Das klingt sehr viel, ist auch sehr viel. Doch wer gesundheitlich einigermaßen fit ist, für den lohnt sich die Einzahlung vielfach.

Wer will, kann sich vergleichsweise das Verhältnis von Einzahlung und Ertrag bei privaten Sofort- oder Rürup-Renten anschauen. Dazu findet man im Internet Rechner. Ergebnis ist: Die Erträge der gesetzlichen Rente sind derzeit deutlich besser als die von Privatrenten. Dies gilt umso mehr, als der Rückkauf von Rentenabschlägen ein Steuersparmodell ist (genau übrigens wie die Rürup-Rente). 2017 können 84 % der Einzahlungen von der Steuer abgesetzt werden. Der absetzbare Anteil der Beiträge steigt bis 2025 auf 100 % an. Dabei ist jedoch der Höchstbetrag der steuerlich anerkennbaren Aufwendungen für gesetzliche und Rürup-Renten zu beachten. Dieser liegt 2017 bei 23.361,60 € (für Alleinstehende). Dieser Höchstbetrag ist für Arbeitnehmer wichtig, weil hierauf die kompletten Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung angerechnet werden. Ggf. können damit in einem Kalenderjahr nur etwa 10.000,00 € Ausgleichszahlungen in die gesetzliche Rentenkasse steuerlich geltend gemacht werden.

Steuerlich gesehen dürfte es ohnehin in der Regel günstiger sein, die Einzahlungen auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. Damit können jeweils die Steuerspitzen aufgefangen werden. Wichtig ist es daher, wann man mit den Einzahlungen zum Ausgleich von Rentenabschlägen beginnen kann. Hier greift eine gerade für Arbeitnehmer im mittleren Alter wichtige Neuerung:

Bisher ist der Ausgleich von Rentenabschlägen in der Regel erst ab dem 55. Lebensjahr möglich. Künftig soll es möglich sein, schon früher – ab 50 Jahren – mit dem Rückkauf von Abschlägen zu beginnen und so den Zahlungszeitraum zu strecken. Ferner sollen künftig zweimal im Kalenderjahr Teilzahlungen geleistet werden können. Die Regelung soll am 1.1.2017 in Kraft treten. Damit könnten 2017 bereits Versicherte des Jahrgangs 1967 beginnen, langfristig einen vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand vorzubereiten – etwa mit einer jährlichen Zahlung von 4.000,00 € in die Rentenkasse. Effektiv würde dies – bei Berücksichtigung der Steuerersparnis – für Gutverdiener nur eine Belastung von etwa 3.000,00 € bedeuten.

Gerade mittlere Jahrgänge müssen sich – soweit sie mit 63 bereits Rente erhalten möchten – auf höhere Abschläge einstellen, da für sie das reguläre Rentenalter bereits bei 67 Jahren liegt. Insoweit müssten die Betroffenen bei einem Renteneintritt mit 63 Jahren mit Abschlägen in Höhe von 14,4 % rechnen. Ein jährlicher Ausgleichsbetrag von etwa 4.000,00 € – gezahlt ab dem 50. Geburtstag – ist daher keineswegs unrealistisch. Die Höhe des Ausgleichsbetrages können Sie einer besonderen Rentenauskunft über die voraussichtliche Minderung der Altersrente entnehmen. Diese erstellt die Deutsche Rentenversicherung, wenn Sie die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer vorzeitigen Altersrente voraussichtlich erfüllen und erklären, dass Sie beabsichtigen, diese in Anspruch zu nehmen.

Keine Verpflichtung, vorzeitig in Rente zu gehen

Pläne können sich bekanntlich ändern. Nehmen wir an, ein Versicherter zahlt zunächst Beiträge zum Ausgleich von Rentenabschlägen und entscheidet sich später mit 63 anders. Statt vorzeitig Rente zu beziehen, arbeitet er bis zu seinem regulären Rentenalter weiter. Kein Problem. Das kann ihm niemand verbieten – und es schadet ihm auch nicht. Der eingezahlte Betrag dient dann nicht zum Ausgleich von Abschlägen, sondern erhöht seine reguläre Altersrente. Außerdem fällt seine Rente dann zusätzlich auch noch höher aus, weil er ja auch noch länger arbeitet und Rentenbeiträge zahlt. Übrigens: Niemand kann Versicherten verbieten, die Rentenabschläge von vornherein nur auszugleichen, um die spätere Rente zu erhöhen. Dies ist ein völlig legaler Trick, um als Pflichtversicherter freiwillige Beiträge in die Rentenkasse zu zahlen. Die Anführungszeichen sind hier übrigens gesetzt, weil es sich hier – rechtlich gesehen – gar nicht um freiwillige Beiträge handelt. Die Zahlung freiwilliger Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse ist für Pflichtversicherte ja derzeit gar nicht möglich.

Eins geht allerdings nicht: Sie können sich die Ausgleichszahlungen nicht zurückzahlen lassen. Das Geld bleibt in der Rentenkasse – auch wenn Sie sich gegen einen vorzeitigen Renteneintritt entscheiden.

Teilrente

Wer im regulären Rentenalter ist, darf zur Rente unbegrenzt hinzuverdienen. Die Rente wird keinesfalls gekürzt. Wer das reguläre Rentenalter noch nicht erreicht hat, darf nur begrenzt hinzuverdienen. An diesem Prinzip ändert sich nichts. Wer zu viel verdient, bekommt weniger Rente – anders gesagt: Er bekommt nur eine Teilrente. Neu sind jedoch die Hinzuverdienstregeln. Statt des bisherigen starren Modells, das nur wenige Abstufungen erlaubte, gibt es nun ein stufenloses Flexi-Modell. Der Hinzuverdienst wird nicht mehr in Stufen, sondern gleitend angerechnet. Damit sind – wenn der Arbeitgeber mitspielt – fast beliebig viele Kombinationen von Rente und Teilzeitbeschäftigung möglich.

Das Modell funktioniert künftig folgendermaßen. Künftig soll keine monatliche, sondern eine jährliche Hinzuverdienstgrenze gelten. Sie soll bei 6.300,00 € im Jahr liegen. Hierbei handelt es sich um Bruttobeträge. Wer mehr verdient, dessen Rente wird anteilig gekürzt. Das darüber hinausgehende Brutto-Einkommen soll zu 40 % auf die Rente angerechnet werden. Dabei kommt es nicht auf das monatliche Einkommen, sondern auf das Einkommen innerhalb eines Jahres an.

Beispiel:

Ein 63-jähriger Rentner verdient innerhalb eines Jahres zusätzlich zu seiner Rente 12.000,00 € brutto. Dies sind (12.000,00 € minus 6.300,00 € =) 5.700,00 € mehr als erlaubt. 40 % dieses Betrags werden auf die Rente angerechnet. Dies sind 2.280,00 €. Pro Monat macht dies (2.280,00 € ÷ 12 =) 190,00 €. Um diesen Betrag wird die Rente gekürzt.

Wichtig dabei: Die Hinzuverdienstgrenze bezieht sich nicht auf zwölf Monate des Rentenbezugs (also etwa auf die Zeit von Mai 2017 bis April 2018), sondern auf Kalenderjahre.

Da die neue Hinzuverdienst-Regelung ab Juli 2017 gilt, bedeutet dies: Im zweiten Halbjahr 2017 dürfen Bezieher eines vorzeitigen Altersruhegelds 6.300,00 € zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Wer also beispielsweise im Oktober 2017 in Rente geht, darf in den kommenden drei Monaten jeweils 2.100,00 € zu seiner Rente hinzuverdienen. Das gilt in den kommenden Jahren natürlich genauso: Die 6.300-Euro-Grenze für ein Kalenderjahr gilt im Extremfall auch dann, wenn die Rente erst ab Dezember bezogen wird.

Minijob weiterhin unproblematisch

Frührentner, die neben der Rente lediglich einen 450-Euro-Job haben, brauchen sich für die Details der neuen Hinzuverdienstregeln nicht zu interessieren. Der 450-Euro-Job ist und bleibt anrechnungsfrei. Jedenfalls dann, wenn in einem Kalenderjahr nicht noch eine weitere Beschäftigung hinzukommt.

Komplizierter wird die Angelegenheit in manchen anderen Fällen dadurch, dass es zusätzlich einen Hinzuverdienstdeckel geben soll. Das ist ein individuell zu errechnender Höchstbetrag des erlaubten Hinzuverdienstes. Alles, was über diesen Deckel hinausgeht, wird voll auf die Rente angerechnet. Dieser Deckel braucht allerdings nur diejenigen zu interessieren, die neben der Rente weiterhin in etwa einen vollen Job ausüben. Die Betroffenen werden dann ohnehin keinen Rentenantrag stellen.

Weniger Rentenabschläge durch Nebenjob

Wer neben dem vorzeitigen Altersruhegeld hinzuverdient und nur eine Teilrente hat, bleibt teilweise von Rentenabschlägen verschont. Beispiel: Wer ein Jahr lang wegen der Anrechnung des Hinzuverdienstes nur die halbe Rente bezieht, hat später – sobald er die volle Rente bezieht – Vorteile. Die Rentenabschläge werden dann nur für den bereits vorzeitig bezogenen Teil der Rente fällig. Und wichtig ist weiter: Durch die rentenversicherungspflichtige Weiterarbeit erhöhen sich die künftigen Rentenansprüche noch weiter.

Vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze besteht für Arbeitnehmer generell Rentenversicherungspflicht. Diese Pflicht kann nicht abgewählt werden. Eine Ausnahme gilt lediglich bei 450-Euro-Jobs.

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