Nachlässigkeit beim Umzug kann die Rente kosten

 - 

(verpd) Wer als Rentner nach einem Umzug seine neue Postanschrift nicht der Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt, muss damit rechnen, dass seine gesetzliche Rente nicht mehr an ihn ausbezahlt wird. Der Grund: Können Briefe nicht zugestellt und die neue Adresse nicht ermittelt werden, stellt der Rentenversicherungs-Träger die Rentenzahlung ein.

Neben viel Arbeit ist ein Umzug auch mit der Erledigung zahlreicher Formalitäten – angefangen bei Bankangelegenheiten über die Meldung beim Einwohnermeldeamt bis hin zur Mitteilung an den Rentenversicherungs-Träger – verbunden.

Denn Rentner müssen nämlich auch die Deutsche Rentenversicherung Bund über einen Wohnsitzwechsel informieren und die neue Adresse angeben, wollen sie die Auszahlung der Rente nicht gefährden.

Adressänderungen anzeigen

Wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt, wird die Zahlung der gesetzlichen Rente nämlich eingestellt, wenn Briefe nicht mehr zustellbar sind und die aktuelle Anschrift nicht ermittelt werden kann.

Dadurch werden Überzahlungen der Rente zulasten der Versicherten-Gemeinschaft vermieden, so die Begründung. Die Rentenzahlung kann erst dann wiederaufgenommen werden, wenn die Betroffenen sich mit ihrer neuen Postanschrift melden.

Die Adressänderung kann in jeder Postfiliale der Deutschen Post beim Rentenservice mitgeteilt werden, der als Dienstleister die Renten für die Deutsche Rentenversicherung auszahlt. Dies ist auch im Internet unter www.rentenservice.com möglich. Weitere Auskünfte hierzu bietet die Deutsche Rentenversicherung unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/10004800.

Weitere News zum Thema

  • Es werden wieder mehr Kinder in Deutschland geboren

    [] (verpd) Zwischen 2011 und 2015 stieg die Zahl der Neugeborenen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um rund 75.000 auf 738.000 Babys. Gleichwohl ist am demografischen Wandel nicht zu rütteln, so die Statistiker. mehr

  • Das regionale und persönliche Risiko, arm zu werden

    [] (verpd) Das Statistische Bundesamt hat vor Kurzem aufgeschlüsselt, wie hoch letztes Jahr das Risiko der Bürger in den einzelnen Regionen Deutschlands war, von Armut gefährdet zu sein. Unter anderem war das Armutsrisiko in Bremen am größten und in Baden-Württemberg am niedrigsten. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass besonders Haushalte mit Alleinerziehenden und Erwerbslosen bedroht waren. In Sachsen-Anhalt war mit 60 Prozent der Alleinerziehenden der größte Anteil von Armut bedroht. mehr

  • Große Unterschiede beim Alterseinkommen von Mann und Frau

    [] (verpd) Fast die Hälfte der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren befasst sich nicht mit dem Thema Altersvorsorge. Das ergab eine Umfrage unter 1.000 Frauen. Dabei sind Frauen finanziell im Rentenalter im Durchschnitt erheblich schlechter gestellt als Männer, wie aus einer Aussage der Bundesregierung hervorgeht. mehr

  • Wann GmbH-Geschäftsführer sozialversicherungspflichtig sind

    [] (verpd) Die Tatsache, dass ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH eine Filiale des Unternehmens eigenverantwortlich und frei von Weisungen leitet, ist für sich gesehen kein Indiz für eine nicht sozialversicherungspflichtige Tätigkeit. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Sozialgerichts Stuttgart hervor (Az. S 17 R 747/14). mehr

  • Club der über 80-Jährigen wächst massiv an

    [] (verpd) Zwischen 1990 und 2015 hat sich die Anzahl der Senioren ab 80 Jahren weltweit mehr als verdoppelt. 2015 waren 1,7 Prozent der Bevölkerung hochbetagt. 2040 werden es dann sogar schon 3,3 Prozent sein, so die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. erstellte Analyse auf Basis von Daten der Vereinten Nationen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.