Krankenversicherung der Rentner

 - 

Die Deutsche Rentenversicherung beteiligte sich im Jahr 2013 mit über 16 Milliarden Euro an den Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner.

Diese Versicherungszuschüsse stellen den zweitgrößten Ausgabenposten im Haushalt der Deutschen Rentenversicherung dar. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Über 17 Millionen Rentenbezieher sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Die Rentenversicherung übernimmt hier einen Beitragsanteil zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 Prozent der monatlichen Rente.

Sie beteiligt sich damit knapp zur Hälfte an dem aus der Rente zu berechnenden Krankenversicherungsbeitrag. Dieser beträgt aktuell 15,5 Prozent der Bruttorente. Die Rentenversicherung leitet den monatlichen Beitragsanteil der Rentner zusammen mit dem Anteil der Rentenversicherung an den Gesundheitsfonds weiter.

Für die rund 1,8 Millionen privat oder freiwillig krankenversicherten Rentner zahlt die Deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss in entsprechender Höhe des Beitragssatzes. Dieser auf Antrag gewährte Zuschuss wird den Rentnern monatlich mit der Rentenzahlung überwiesen.

Wie die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) und die Antragstellung genau funktionieren, beschreibt die Broschüre Rentner und ihre Krankenversicherung. Diese Broschüre ist kostenlos und kann bei den Mitarbeitern am Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 10004800 und über die Internetseite www.deutsche-rentenversicherung.de bestellt werden. Die Mitarbeiter in den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie am Servicetelefon beraten darüber hinaus individuell in allen Fragen rund um das Thema Krankenversicherung der Rentner.

Weitere News zum Thema

  • Seit 1.1.2017: Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

    [] (verpd) In der gesetzlichen Rentenversicherung änderte sich zum 1. Januar 2017 einiges. So wurden die reguläre Altersgrenze und diejenige für die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre weiter angehoben. Auch die Beitragsbemessungs-Grenzen sind seit Jahresanfang höher, wodurch Arbeitnehmer mit einem Verdienst oberhalb der neuen Grenzen mehr Rentenbeitrag zahlen müssen. mehr

  • Seit 1.1.2017: Rentenbeginn flexibilisiert

    [] Am 1.1.2017 ist die Flexirenten-Reform in Kraft getreten. Sie soll dafür sorgen, dass künftig mehr Arbeitnehmer auch im (vorgezogenen) Ruhestand noch arbeiten oder sogar über die Regelaltersgrenze hinaus noch ihrem Betrieb erhalten bleiben. mehr

  • Worauf Rentner bei einem Wohnortwechsel achten sollten

    [] (verpd) Wer als Rentner den Wohnort dauerhaft wechselt und seine neue Postanschrift nicht dem für ihn zuständigen Rentenversicherungsträger mitteilt, muss damit rechnen, dass die Auszahlung seiner Altersbezüge eingestellt wird. Können nämlich Briefe des Rentenversicherungsträgers nicht zugestellt und die neue Adresse nicht ermittelt werden, wird die Rente nicht mehr überwiesen. mehr

  • So niedrig ist die Erwerbsminderungsrente

    [] (verpd) Ist ein gesetzlich Rentenversicherter aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit nicht mehr oder nur im eingeschränktem Maße fähig, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, bekommt er unter Umständen eine Erwerbsminderungsrente. Insgesamt beziehen knapp 1,8 Millionen Betroffene derzeit eine Erwerbsminderungsrente. Trotz einer vollen Erwerbsminderung erhielten die Betroffenen letztes Jahr im Durchschnitt jedoch keine 750 Euro Erwerbsminderungsrente. In den meisten Fällen ist das zu wenig, um das durch die verminderte Erwerbsfähigkeit entgangene Einkommen zu kompensieren. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.