Klarheit über die individuelle gesetzliche Rentenhöhe

Klarheit über die individuelle gesetzliche Rentenhöhe

 - 

(verpd) Ob ein gesetzlicher Rentenanspruch auf eine Altersrente besteht und wie hoch dieser ist, hängt von zahlreichen Kriterien ab. Mit zwei aktualisierten Ratgebern, einer für die alten und einer für die neuen Bundesländer, möchte die Deutsche Rentenversicherung den Bürgern in verständlicher Form darlegen, wie sich die Rentenhöhe ermitteln lässt.

Entgeltpunkte, Zugangsfaktor, aktueller Rentenwert – das sind einige Begriffe, die zur Berechnung der voraussichtlichen Rentenhöhe der gesetzlichen Altersrente wichtig sind. Was diese Begriffe im Einzelnen bedeuten und welche Faktoren bei der Rentenberechnung noch eine Rolle spielen, erklärt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) in zwei aktualisierte Broschüren – einer für die alten und einer für die neuen Bundesländer.

Mit der Rentenformel bis zur individuellen Rentenhöhe

Diese Ratgeber mit den Titeln „Rente: So wird sie berechnet – alte Bundesländer“ und „Rente: So wird sie berechnet – neue Bundesländer“ stehen kostenlos auf der Webseite des DRV als PDF-Datei zum Download bereit, können aber auch als Printversion bestellt werden.

Unter anderem wird die Rentenformel, nach der sich die Rentenhöhe berechnet, erklärt. Des Weiteren wird auf Besonderheiten bei der Rentenermittlung, wie die Anrechnung von Schulausbildungs- und Kindererziehungszeiten, eingegangen. Mit Erklärungen, Beispielen und Tabellen soll jeder Leser unter Berücksichtigung seiner persönlichen Daten die voraussichtliche gesetzliche Rentenhöhe berechnen können.

Wertvolle Expertentipps zur gesetzlichen Rente enthält der Kleine Rentenratgeber.

Weitere News zum Thema

  • Keine 800 Euro Erwerbsminderungsrente

    [] Nicht jeder bleibt so gesund, dass er tatsächlich bis zur Altersrente Vollzeit arbeiten kann. Ist das der Fall, hat ein gesetzlich Rentenversicherter, sofern die gesetzlich geregelten Voraussetzungen erfüllt sind, Anspruch auf eine sogenannte Erwerbsminderungsrente. Über 1,8 Millionen Menschen haben letztes Jahr eine solche Rente bezogen. Allerdings lag die durchschnittliche Rentenhöhe selbst bei jemandem, der aufgrund eines Gesundheitsleidens überhaupt nicht mehr erwerbstätig sein kann, deutlich unter 800 Euro. mehr

  • Weniger als 570 Euro Hinterbliebenenrente im Durchschnitt

    [] Ende 2016 erhielten rund 5,7 Millionen Bürger eine gesetzliche Hinterbliebenenrente. Im Durchschnitt betrug die Rentenhöhe je Bezieher 565 Euro monatlich. Verwitwete Männer, verwaiste Kinder und junge Witwen erhielten sogar deutlich weniger. Das geht aus einer veröffentlichten Statistik der Deutschen Rentenversicherung hervor. mehr

  • Viele sehen sich von Altersarmut bedroht

    [] Fast jeder Zweite hält es laut einer Umfrage eines Versicherers für wahrscheinlich, dass er selbst im Rentenalter von Altersarmut betroffen sein wird. Doch nur wenige wissen, was sie finanziell im Alter zu erwarten haben, wie eine weitere Studie belegt. mehr

  • Sorge um die Zukunft

    [] Zwar ist die Mehrheit der Bürger mittleren Alters aktuell mit ihrer Lebenssituation zufrieden, dennoch sorgt sich jeder Zweite um seine finanzielle Einkommenssituation im Rentenalter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). mehr

  • Provisionen können Elterngeld erhöhen

    [] Provisionen, die der Arbeitgeber im Bemessungszeitraum vor der Geburt des Kindes zahlt, können das Elterngeld erhöhen, wenn sie als laufender Arbeitslohn gezahlt werden. Werden Provisionen hingegen als sonstige Bezüge gezahlt, erhöhen sie das Elterngeld nicht. Das hat der 10. Senat des Bundessozialgerichts am 14. Dezember 2017 in mehreren Verfahren entschieden (B 10 EG 7/17 R u. a.). mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.