Keine Sozialversicherungs-Abzüge bei kurzfristigem Job

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(verpd) Nach Angaben des Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) müssen Beschäftigte keine Sozialversicherungs-Beiträge entrichten, selbst wenn sie mehr als 400 € im Monat verdienen. Allerdings darf die geleistete Arbeitsdauer einen bestimmten Zeitraum nicht überschreiten.

Jeder, der im laufenden Jahr lediglich eine „kurzfristige“ Beschäftigung ausübt – also insgesamt nicht mehr als zwei Monate oder fünfzig Arbeitstage arbeitet –, muss als Arbeitnehmer keine Sozialversicherungs-Beiträge entrichten. Allerdings muss die zeitliche Begrenzung bereits von vornherein festgelegt sein. Dies trifft beispielsweise auf Studenten oder Schüler zu, die während ihrer Sommerferien einem Ferienjob nachgehen.

Doch Achtung: Mehrere Beschäftigungen dieser Art während eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet. Liegt man dann über der angegebenen Zeitvorgabe, werden unter Umständen Sozialversicherungs-Beiträge fällig.

Das gilt bei einem Minijob

Wer öfter beziehungsweise länger arbeitet, bleibt nämlich nur sozialversicherungsfrei, wenn die Tätigkeit als Minijob eingestuft werden kann. Der Arbeitgeber muss jedoch eine Pauschale für die Renten- und Krankenversicherung zahlen. Beim Minijob spielen die geleisteten Arbeitstage zwar keine Rolle, der regelmäßige Verdienst darf jedoch im ganzen Jahr 400 € im Monat nicht überschreiten.

Die Verdienste aus einer kurzfristigen Beschäftigung und einem Minijob müssen vom Arbeitnehmer jedoch versteuert werden. Weitere Informationen zum Thema Ferienjob und Sozialversicherung gibt es unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 10004800 der DRV, aber auch online bei der Minijob-Zentrale.

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