Immer mehr Rentner jobben

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(verpd) Normalerweise können die meisten der über 65-jährigen Arbeitnehmer in Rente gehen. Doch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass immer noch viele jenseits des Renteneintrittsalters einer Beschäftigung nachgehen.

Laut einer Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage einer Oppositionspartei waren im März diesen Jahres über 903.600 Personen mit einem Alter von über 65 Jahren als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) tätig.

Das sind fast 70 Prozent beziehungsweise 370.900 Senioren mehr als noch vor zwölf Jahren. 2003 lag die Zahl der geringfügig Beschäftigten, die über 65 Jahre alt waren, bei rund 532.700 Personen.

Altersvorsorge, damit ein Job im Alter kein Muss wird

Wer sicherstellen möchte, dass er nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze nicht aus finanziellen Gründen weiterarbeiten muss, sondern das auf freiwilliger Basis tun kann, sollte rechtzeitig privat vorsorgen. Die gesetzliche Rente ist bei den heutigen Rentenbeziehern um mehr als die Hälfte niedriger, als es das Einkommen während der Erwerbstätigkeit war.

Aktuell liegt das Rentenniveau bei 47,4 Prozent des Nettoeinkommens vor Steuern und wird nach Expertenaussagen noch weiter absinken. Laut dem aktuellen Rentenbericht rechnet die Bundesregierung damit, dass das Rentenniveau bis zum Jahre 2028 voraussichtlich auf 44,4 Prozent des jeweiligen Erwerbseinkommens fallen wird.

Wie Sie Finanzengpässe im Ruhestand vermeiden können, lesen Sie in unserem aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

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