Für eine garantierte und lebenslange Rente

Für eine garantierte und lebenslange Rente

 - 

(verpd) Wer im Alter finanziell gut aufgestellt sein möchte, kann sich nicht alleine auf die gesetzliche Rente verlassen. Um das Einkommensdefizit zwischen gesetzlicher Rente und bisherigem Einkommen zu minimieren, gilt es, privat vorzusorgen.

Wenn es um eine ausreichende Absicherung des Alterseinkommens geht, müssen zahlreiche Faktoren wie die voraussichtliche gesetzliche Rentenhöhe, sonstige Einnahmen und Ausgaben im Rentenalter berücksichtigt werden.

Eine klassische private Rentenversicherung garantiert eine lebenslange Rente. Die Rentenhöhe setzt sich aus den eingezahlten Beiträgen, einer garantierten Verzinsung und den erwirtschafteten Überschüssen des gewählten Versicherers zusammen.

Wertvolle Expertentipps lesen Sie in unserem Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

Aktuell liegt der garantierte Zinssatz einer ab dem 1.1.2017 neu abgeschlossene Police, der für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrags gilt, bei 0,9 Prozent. Für Policen, die vorher abgeschlossen wurden, bleibt der bei Vertragsabschluss geltende Garantiezins bestehen.

Verzinst werden die Einzahlungen für den Sparanteil nach Abzug der Vertriebs- und Verwaltungskosten. Handelt es sich um eine Kapitallebensversicherung, werden die Einzahlungen für den Risikoanteil nicht verzinst.

Neben der garantierten Leistung und einer lebenslangen Rente ist ein weiterer Vorteil einer klassischen privaten Rentenversicherung, dass die Rentenzahlungen einer günstigeren Ertragsanteils-Besteuerung unterliegen als beispielsweise die Erträge aus anderen vermögensbildenden Ansparverträgen.

Verschiedene Rentenversicherungs-Varianten

Es werden verschiedene Rentenversicherungs-Varianten angeboten. Bei einer privaten Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung spart der Kunde ein Kapital durch regelmäßige Zahlungen an. Nach Erreichen eines in der Police festgelegten Zeitpunkts erhält der Kunde eine lebenslange monatliche Rente.

Selbst, wenn das bis zum Beginn der Rentenzahlung angesparte Kapital im Laufe der Rentenzahlungsdauer aufgebraucht ist, wird die vereinbarte Rente weiterhin bis zum Tod der versicherten Person ausgezahlt.

Wurde in der Police ein Kapitalwahlrecht vereinbart, kann sich der Kunde statt einer Rente auch eine Kapitalabfindung in Form einer einmaligen Geldsumme auszahlen lassen. Eine weitere Variante ist eine Rentenversicherung mit sofortiger Rentenzahlung gegen Einmalbeitrag.

Bei einer solchen Police erhält der Kunde, nachdem er einen Einmalbetrag geleistet hat, ohne Wartezeit sein Leben lang eine monatliche Rentenzahlung. Eine besondere Variante der privaten Rentenversicherung ist die staatlich geförderte Altersvorsorge in Form von Riester- oder Basis-(Rürup-)Rentenverträgen.

Je nach Vertragsart wird hier der Versicherte während der Ansparphase durch staatliche Geldzulagen und/oder steuerliche Vergünstigungen dabei unterstützt, eine Altersvorsorge aufzubauen.

Bei der Riester-Rente erhält ein Riester-Sparer jedes Jahr bis zu 154 Euro Grundzulage zuzüglich 300 Euro jährlich pro Kind – 185 Euro, wenn das Kind vor 2008 geboren wurde –, für das der Riester-Sparer Anspruch auf ein Kindergeld hat.

Private Rente mit staatlicher Förderung

Grundsätzlich gilt: Je früher man mit dem Sparen anfängt, desto niedriger sind aufgrund des Zinseszinseffekts die monatlichen Prämien, um eine bestimmte Rente zu erreichen.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat dazu ein Rechenbeispiel veröffentlicht: Ein 20-jähriger Mann zahlt rund 52 Euro jeden Monat in eine private Rentenversicherung ein, um bei seinem Renteneintritt mit 67 Jahren daraus eine monatliche Zusatzrente in Höhe von 200 Euro zu erreichen.

"Fängt er dagegen erst mit 40 Jahren an vorzusorgen, muss er jeden Monat bereits etwa 124 Euro zur Seite legen, um auf die gleiche Rentenzahlung zu kommen", so der GDV.

Weitere News zum Thema

  • Keine 800 Euro Erwerbsminderungsrente

    [] Nicht jeder bleibt so gesund, dass er tatsächlich bis zur Altersrente Vollzeit arbeiten kann. Ist das der Fall, hat ein gesetzlich Rentenversicherter, sofern die gesetzlich geregelten Voraussetzungen erfüllt sind, Anspruch auf eine sogenannte Erwerbsminderungsrente. Über 1,8 Millionen Menschen haben letztes Jahr eine solche Rente bezogen. Allerdings lag die durchschnittliche Rentenhöhe selbst bei jemandem, der aufgrund eines Gesundheitsleidens überhaupt nicht mehr erwerbstätig sein kann, deutlich unter 800 Euro. mehr

  • Weniger als 570 Euro Hinterbliebenenrente im Durchschnitt

    [] Ende 2016 erhielten rund 5,7 Millionen Bürger eine gesetzliche Hinterbliebenenrente. Im Durchschnitt betrug die Rentenhöhe je Bezieher 565 Euro monatlich. Verwitwete Männer, verwaiste Kinder und junge Witwen erhielten sogar deutlich weniger. Das geht aus einer veröffentlichten Statistik der Deutschen Rentenversicherung hervor. mehr

  • Viele sehen sich von Altersarmut bedroht

    [] Fast jeder Zweite hält es laut einer Umfrage eines Versicherers für wahrscheinlich, dass er selbst im Rentenalter von Altersarmut betroffen sein wird. Doch nur wenige wissen, was sie finanziell im Alter zu erwarten haben, wie eine weitere Studie belegt. mehr

  • Sorge um die Zukunft

    [] Zwar ist die Mehrheit der Bürger mittleren Alters aktuell mit ihrer Lebenssituation zufrieden, dennoch sorgt sich jeder Zweite um seine finanzielle Einkommenssituation im Rentenalter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). mehr

  • Provisionen können Elterngeld erhöhen

    [] Provisionen, die der Arbeitgeber im Bemessungszeitraum vor der Geburt des Kindes zahlt, können das Elterngeld erhöhen, wenn sie als laufender Arbeitslohn gezahlt werden. Werden Provisionen hingegen als sonstige Bezüge gezahlt, erhöhen sie das Elterngeld nicht. Das hat der 10. Senat des Bundessozialgerichts am 14. Dezember 2017 in mehreren Verfahren entschieden (B 10 EG 7/17 R u. a.). mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.