Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente auch im Jahr 2015 attraktiv

 - 

Jeder, der nicht pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung ist (z.B. Beamte oder Freiberufler), kann bekanntlich nach § 7 SGB VI freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente leisten. Das lohnt sich insbesondere für pensions- oder rentennahe Beamte oder Freiberufler, die später noch einen Zuschuss in Höhe von 7,3 Prozent der gesetzlichen Rente zu ihrer privaten Krankenkasse erhalten.

Wer beispielsweise noch im Jahr 2014 einen freiwilligen Beitrag von 10.000 € in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, erhält später garantiert eine gesetzliche Rente von 559,20 € inkl. 7,3 Prozent Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Das macht knapp 5,6 Prozent von 10.000 € aus und ist mit einer privaten Rente zurzeit nicht zu erreichen.

Nach Bekanntgabe der Sozialversicherungswerte für 2015 bleiben auch im nächsten Jahr freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente attraktiv. Die garantierte Jahresrente sinkt nur leicht auf 556,92 € inkl. Zuschuss, falls der Beitragssatz so hoch bleibt wie im Jahr 2014.

Sinkt der Gesamtbeitragssatz wie erwartet von 18,9 auf 18,6 Prozent, steigt die gesetzliche Rente sogar auf 565,92 € bzw. 5,66 Prozent von 10.000 €.

Angesichts der aktuell weiter fallenden Zinsen schneidet die vom Zinsniveau am Kapitalmarkt unabhängige gesetzliche Rente im Vergleich zu Privatrenten immer besser ab.

Weitere News zum Thema

  • Worauf Verwitwete, die wieder heiraten, achten sollten

    [] (verpd) Wer Witwer- oder Witwenrente bezieht, muss den gesetzlichen Rentenversicherungsträger schnellstmöglich über eine Wiederheirat informierten. Wird dies grob fahrlässig unterlassen, so kann rückwirkend ein Rückzahlungsanspruch gegen den Versicherten geltend gemacht werden. Das hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg vor Kurzem entschieden und eine Witwe zur Rückzahlung von rund 71.000 Euro verurteilt (Az. L 13 R 923/16). mehr

  • Rentenerhöhung voll steuerpflichtig

    [] Die zunehmende Rentenbesteuerung trifft immer mehr Rentner: In diesem Jahr werden laut Finanzministerium rund 4,25 Millionen Steuerpflichtige mit Rentenbezug vom Fiskus belangt. Im Jahr 2018 werden es rund 4,35 Millionen Rentner sein. Zu beachten ist, dass ein zusammen veranlagtes Paar als ein Steuerpflichtiger zählt, das heißt: Steuerpflichtige sind nicht gleichzusetzen mit Personen. Daher dürfte es sogar noch mehr steuerpflichtige Rentnerinnen und Rentner geben. mehr

  • Erwerbsminderungsrente wegen fehlender Wegefähigkeit

    [] Ein Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg rückt einen speziellen Fall der Erwerbsunfähigkeit in den Vordergrund: die nicht (mehr) vorhandene Fähigkeit, den Arbeitsweg zu bewältigen (Wegefähigkeit). mehr

  • Ohne Antrag keine gesetzliche Rente

    [] (verpd) Je nach Rentenart müssen diverse Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Anspruch auf eine Rente zu haben. Grundsätzlich erhält zudem jeder nur eine entsprechende Rente, wenn er diese vorher beantragt hat. Um eine Verzögerung der Rentenbewilligung zu vermeiden, ist es für den Antragsteller wichtig zu wissen, wo, wann und mit welchen Angaben sowie Unterlagen ein Antrag zu stellen ist. Eine Broschüre der Deutschen Rentenversicherung hilft dabei. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.