Flexi-Rente rentiert für rüstige Rentner

 - 

Die Dreiteilung des Lebens in Kindheit, Arbeitsleben und Ruhestand hat ausgedient. Als Zwischenstufe hat sich die des rüstigen Rentners dazwischen geschoben. Ihnen kommt die neue Flexi-Rente entgegen.

Die Lebensentwürfe der Menschen werden immer individueller. Deshalb war es an der Zeit, die starren Renteneintrittsregeln flexibler zu gestalten. Wer länger arbeiten möchte als von der Deutschen Rentenversicherung vorgesehen, kann das nun ohne Nachteile tun. Und wer nicht so lange arbeiten will, kann die finanziellen Nachteile nun leichter ausgleichen.

Flexibilität ist Trumpf bei der Flexi-Rente

Mit der Flexi-Rente erhalten diejenigen, die über die Regelaltersgrenze hinaus im Job bleiben, eine höhere Rente. Für Beschäftigte, die früher aussteigen oder kürzer treten, wird die Kombination von Beschäftigung mit verringerter Stundenzahl und Teilrente erleichtert.

Wie Sie Ihren früheren Renteneintritt finanzieren können, lesen Sie in unserem aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

Damit sind die finanziellen Hürden für eine vorgezogene Teilrente niedriger geworden, da sich gleichzeitiges Weiterarbeiten in Teilzeit für (Früh-)Rentner besser rechnet.

Wer vorzeitig in Rente geht und mehr als 450 Euro monatlich hinzuverdient, musste bislang feste Hinzuverdienstgrenzen beachten, um eine Teilrente von zwei Drittel, die Hälfte oder ein Drittel zu erhalten.

Diese starren Grenzen sollen ab 1.1.2017 wegfallen. Künftig werden von einem Hinzuverdienst, der 6.300 Euro im Jahr, also 525 Euro im Monat, übersteigt, 40 Prozent von der Rente abgezogen.

Beispiel: Bei einem Hinzuverdienst von 18.000 Euro im Jahr (1.500 Euro im Monat) werden monatlich 390 Euro von der Rente abgezogen. Der Betrag, der die 6.300-Euro-Grenze übersteigt, liegt bei 11.700 Euro. Pro Monat sind das 975 Euro. Davon werden 40 Prozent, also 390 Euro, mit der Rente verrechnet.

Weitere geplante Neuregelungen für den flexiblen Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand lesen Sie in unserer gestrigen Nachricht Flexiblerer Renteneinstieg in Sicht .

Weitere News zum Thema

  • Seit 1.1.2017: Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

    [] (verpd) In der gesetzlichen Rentenversicherung änderte sich zum 1. Januar 2017 einiges. So wurden die reguläre Altersgrenze und diejenige für die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre weiter angehoben. Auch die Beitragsbemessungs-Grenzen sind seit Jahresanfang höher, wodurch Arbeitnehmer mit einem Verdienst oberhalb der neuen Grenzen mehr Rentenbeitrag zahlen müssen. mehr

  • Seit 1.1.2017: Rentenbeginn flexibilisiert

    [] Am 1.1.2017 ist die Flexirenten-Reform in Kraft getreten. Sie soll dafür sorgen, dass künftig mehr Arbeitnehmer auch im (vorgezogenen) Ruhestand noch arbeiten oder sogar über die Regelaltersgrenze hinaus noch ihrem Betrieb erhalten bleiben. mehr

  • Worauf Rentner bei einem Wohnortwechsel achten sollten

    [] (verpd) Wer als Rentner den Wohnort dauerhaft wechselt und seine neue Postanschrift nicht dem für ihn zuständigen Rentenversicherungsträger mitteilt, muss damit rechnen, dass die Auszahlung seiner Altersbezüge eingestellt wird. Können nämlich Briefe des Rentenversicherungsträgers nicht zugestellt und die neue Adresse nicht ermittelt werden, wird die Rente nicht mehr überwiesen. mehr

  • So niedrig ist die Erwerbsminderungsrente

    [] (verpd) Ist ein gesetzlich Rentenversicherter aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit nicht mehr oder nur im eingeschränktem Maße fähig, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, bekommt er unter Umständen eine Erwerbsminderungsrente. Insgesamt beziehen knapp 1,8 Millionen Betroffene derzeit eine Erwerbsminderungsrente. Trotz einer vollen Erwerbsminderung erhielten die Betroffenen letztes Jahr im Durchschnitt jedoch keine 750 Euro Erwerbsminderungsrente. In den meisten Fällen ist das zu wenig, um das durch die verminderte Erwerbsfähigkeit entgangene Einkommen zu kompensieren. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.