Flexi-Rente: Bald mehr Hinzuverdienst zur Rente möglich

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Der Übergang von Arbeit in Rente soll flexibler werden.

Deshalb sollen die derzeit noch geltenden starren Hinzuverdienstgrenzen beim Bezug einer vorgezogenen Teilrente abgeschafft werden. Das erklärten auf einem Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung (DRV) am 11.11.2014 in Würzburg unisono Alexander Gunkel (Arbeitgebervertreter im DRV-Vorstand) und Annelie Buntenbach (Arbeitnehmervertreterin im DRV-Vorstand).

Im Jahr 2013 nutzten lediglich 1.600 Frührentner die bestehenden Möglichkeiten, eine Teilrente von einem Drittel, der Hälfte oder zwei Dritteln ihrer Rente zu beziehen und gleichzeitig entsprechend weniger zu arbeiten.

Außerdem soll es künftig leichter möglich sein, Rentenabschläge wegen vorzeitigem Renteneintritts abzukaufen. Im Jahr 2013 waren rund 238.000 der rund 650.000 Neurentner bereit, Abschläge in Kauf zu nehmen. Das sind 36,6 %. Im Durchschnitt betrug die Vorwegnahme der Rente rund zwei Jahre (23,6 Monate). Das kostet 7,2 % der Rente (24 x 0,3 % Rentenabschlag pro Monat).

Andererseits besteht nach wie vor die Möglichkeit, länger zu arbeiten als das gesetzliche Renteneintrittsalter. Für jeden Monat Mehrarbeit gibt es einen Zuschlag von 0,5 % der Rente. Davon machten im Jahr 2013 rund 15.300 Personen Gebrauch (2,4 % der Neurentner).

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