Einwohnerzahl in Deutschland deutlich nach unten korrigiert

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(verpd) Im Mai 2011 war die Bevölkerungszahl in Deutschland nach neuesten Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) mit gut 80,2 Millionen um rund 1,5 Millionen geringer als nach den seit 1987 fortgeschriebenen Daten der letzten Volkszählung. Gravierende Abweichungen zeigen sich insbesondere bei der Zahl der erfassten Ausländer. Die Zahl der deutschen Staatsangehörigen nahm um gut 400.000 Personen auf rund 74 Millionen ab.

Nach zweijähriger Auswertung der mit dem Zensus vom Mai 2011 gewonnenen Daten gab das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt bekannt, dass die Bevölkerungszahl mit gut 80,2 Millionen (39,1 Millionen Männer und 41,1 Millionen Frauen) um rund 1,5 Millionen unter den seit 1987 fortgeschriebenen Daten der letzten Volkszählung liegt.

Bei den im Wesentlichen auf den Angaben der Einwohnermeldeämter basierenden Zahlen fiel insbesondere die Zahl der erfassten Ausländer mit knapp 6,2 Millionen um 14,9 Prozent oder 1,1 Millionen geringer aus. Bei den deutschen Staatsangehörigen ergab sich nur ein Minus von 428.000 Personen oder 0,6 Prozent auf rund 74 Millionen.

Zensus bestätigt im Wesentlichen die berechnete Altersstruktur

Gravierende Änderungen in der Altersstruktur habe der Zensus nicht aufgedeckt, sagte Destatis-Präsident Roderich Egeler. Der Anteil der über 65-Jährigen habe bei 21,2 Prozent gelegen, damit ist mehr als jeder fünfte Bundesbürger im Rentenalter. Gut neun Millionen Menschen wurden der Altersgruppe 65 bis 74 Jahre zugeordnet und knapp 7,5 Millionen Menschen waren 75 Jahre alt oder älter.

Nicht einmal jeder Siebte gehörte zum Stichtag der Altersklasse „unter 18 Jahre“, während der Anteil der 18- bis 29-Jährigen rund 14 Prozent ausmachte. Etwa jeder Vierte war zwischen 30 und 49 Jahre, gut jeder Fünfte gehörte jeweils zu den 50- bis 64-Jährigen beziehungsweise zur Altersgruppe ab 65 Jahren.

Die Zahl der Erwerbspersonen wurde mit rund 42,1 Millionen ermittelt. Darunter befanden sich knapp zwei Millionen Selbstständige mit Beschäftigten und gut 2,6 Millionen Soloselbstständige. Der Gruppe der Soloselbstständigen gehören gut 1,6 Millionen Männer und rund eine Million Frauen an.

Individuelle Konsequenzen

Doch was bedeutet die hohe Anzahl von Älteren in oder kurz vor der Rente für den Einzelnen? Wenn immer weniger Jüngere nachkommen, sorgen auch künftig immer weniger Erwerbstätige für die Renten der immer mehr werdenden Älteren.

Daher ist es für den Einzelnen wichtig, bereits frühzeitig vorzusorgen, um sorgenfrei den eigenen Ruhestand genießen zu können und nicht zum Sozialhilfefall zu werden. Die Versicherungsbranche bietet diverse finanzielle Absicherungslösungen für das Alter sowie gegen die Risiken Pflegefall und Berufsunfähigkeit.

Selbst wer momentan keinen finanziellen Spielraum für eine ausreichende Altersvorsorge und Hinterbliebenen-Absicherung sieht, sollte sich diesbezüglich Gedanken machen. Manche Möglichkeiten erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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