Die größten Sorgen der Deutschen

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(verpd) Steigende Lebenshaltungskosten und Naturkatastrophen sind die größten Ängste der Bundesbürger, wie eine seit 1992 jährlich durchgeführte Untersuchung eines Versicherers zeigt. Der Langzeitstudie zufolge nahmen die Ängste der Deutschen 2013 ohne Berücksichtigung der Sonderbefragung zur Euro-Krise im Vergleich zum niedrigen Stand des Vorjahrs nur minimal zu.

Zum 22. Mal veröffentlichte ein Versicherer die Umfrageergebnisse der Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“. Dazu werden bundesweit jedes Jahr in persönlichen Interviews rund 2.400 Personen befragt und über alle Jahre hinweg 16 identische Fragen gestellt, um den hohen Aussagewert der Langzeitstudie zu gewährleisten. Hinzu kommen Fragen zu aktuellen Themen.

Der aus den Ergebnissen der 16 Standardfragen abgeleitete „Angstindex“ verharrte mit 41 Prozent (Vorjahr: 40 Prozent) im Vergleich zu den letzten Jahren auch dieses Jahr wieder auf einem sehr niedrigen Niveau. 2010, 2005 und 2003 lag dieser Wert sogar bei 50 und 51 Prozent.

Über zwei Drittel fürchten Belastungen aus der EU-Schuldenkrise

Bereits zum 14. Mal nimmt den Spitzenplatz beim „Sorgenranking“ die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten ein, wenn man die Antworten der Fragen im festen Fragenkatalog betrachtet. Obwohl die Inflationsrate seit Monaten um die zwei Prozent schwankt, fürchten 61 Prozent (2012: 63 Prozent) der Deutschen Preissteigerungen und eine Kaufkraftminderung. Nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Professor Dr. Manfred G. Schmidt, der die Studie begleitet, machen die Deutschen ihre Inflationsängste eher an stärker steigenden Lebensmittel- und Energiepreise fest.

Wenn man die Antworten zu aktuellen Fragen berücksichtigt, machen sich die Deutschen zu 68 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent) große Sorgen darüber, dass der Steuerzahler wegen der EU-Schuldenkrise in Haftung genommen werden könnte. 53 Prozent (2012: 65 Prozent) sehen die Stabilität des Euro in Gefahr. Würden die aktuellen Zusatzfragen zur EU in das Sorgenranking einbezogen, hätten Ängste um die Folgen der Schuldenkrise den Spitzenplatz belegt.

Naturkatastrophen, Pflegefall und Altersarmut

Dass auf dem standardisierten Sorgenbarometer Naturkatastrophen mit 56 Prozent Rang zwei einnehmen, verwundert angesichts des jüngsten Jahrhunderthochwassers nicht. Deutlich nahmen auch die Sorgen zu, zum Pflegefall werden zu können. Hier wurde der größte Anstieg um fünf Prozentpunkte auf 55 Prozent gemessen. Eine schlechtere Wirtschaftslage fürchten 50 Prozent und eine schwere Erkrankung 49 Prozent der Befragten.

Platz sechs bis acht der Sorgenrangliste belegen die Themen Überforderung der Politiker (45 Prozent), Terrorismus (43 Prozent) und Spannungen durch Ausländer (43 Prozent). Auf Platz neun des Sorgenrankings liegt die Furcht vor einem sinkenden Lebensstandard im Alter (40 Prozent), gefolgt von der Angst vor einer höheren Arbeitslosigkeit (39 Prozent) und der eigenen Arbeitslosigkeit (36 Prozent).

Persönliche Absicherung

Auch wenn insgesamt die Befürchtungen weniger geworden sind, gibt es dennoch Themen, wie Naturkatastrophen, die persönliche finanzielle Lage in der Zukunft oder die eigene Gesundheit, die so manchen unruhig werden lassen. Doch bei vielem, das dem Einzelnen Sorgen bereitet, kann er aktiv etwas unternehmen, um zumindest im Fall des Falles gut abgesichert zu sein.

So gibt es zwar keine Garantie dafür, dass man beispielsweise nicht von einer Naturkatastrophe betroffen wird oder nicht selbst schwer erkrankt beziehungsweise zum Pflegefall wird, doch wenigstens die finanziellen Folgen kann man mit privaten Versicherungslösungen abfedern. Auch für die finanzielle Absicherung im Alter bietet die Versicherungsbranche eine Vielzahl von Produkten an. Mithilfe eines Experten lassen sich schnell die individuell passenden Vorsorgemöglichkeiten finden.

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