Die gesetzliche Rente richtig beantragen

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(verpd) Aktuell erhalten rund 20 Millionen Personen hierzulande eine gesetzliche Rente. Um eine gesetzliche Rente zu erhalten, muss man zuerst einen Antrag stellen. Dann wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die beantragte Rente gegeben sind. Wer möchte, dass der Rentenantrag möglichst ohne viele Nachfragen bearbeitet wird, sollte bereits bei der Antragseinreichung einiges beachten, wie eine aktuelle Broschüre erklärt.

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 1,5 Millionen Anträge auf die Erteilung einer gesetzlichen Rente gestellt. Denn ohne Antragstellung wird gemäß den gültigen Rechtsvorschriften normalerweise keine Rente bewilligt. Je nach Rentenart müssen bestimmte Vorgaben erfüllt sein, damit der Anspruchsteller eine Rente bewilligt bekommt.

Daher sind bei der Beantragung einer Rente in der Regel diverse Formulare auszufüllen und zahlreiche Nachweise sowie sonstige Unterlagen mit dem Antrag einzureichen. Zudem müssen bei der Beantragung gesetzlich geregelte Fristen eingehalten werden. Wer beim Rentenantrag einen Fehler macht, muss damit rechnen, dass sich die Rentenauszahlung verzögert, die Rentenhöhe falsch berechnet oder der Rentenanspruch sogar ganz abgelehnt wird.

Tipps für den korrekten Rentenantrag

Damit es nicht so weit kommt, bietet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) eine kostenlose 24-seitige Broschüre „Ihr Rentenantrag – so geht's“ an. Sie kann telefonisch unter der Service-Rufnummer 0800 10004800 oder online bestellt, aber auch als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Broschüre enthält diverse Tipps, worauf bei der Beantragung einer gesetzlichen Alters-, Erwerbsminderungs-, Witwen-, Witwer- oder Waisenrente zu achten ist.

Unter anderem erfährt der Antragsteller, wo, zu welchem Zeitpunkt und wie er den notwendigen Rentenantrag stellen sollte, aber auch welche Unterlagen und ausgefüllten Formulare dem Antrag beigefügt werden müssen.

Außerdem wird erläutert, wie sich ein Rentenantrag gegebenenfalls auf den Krankenversicherungs-Schutz auswirken kann und was man dabei beachten sollte. Abgerundet wird die für Laien verständlich verfasste Broschüre durch eine Liste mit Anschriften und Telefonnummern regionaler Auskunfts- und Beratungsstellen der DRV.

Persönliche Beratung hilft, Fehler zu vermeiden

In der Broschüre wird ausdrücklich empfohlen, einen Rentenantrag möglichst im Rahmen einer persönlichen Beratung an einer der Auskunftsstellen der DRV zu stellen. Zum einen kann so individuell auf Fragen und persönliche Umstände des Antragstellers eingegangen werden, zum anderen wird sichergestellt, dass die Antragsunterlagen für eine schnelle Bearbeitung auf kurzem Wege an die richtigen Stellen weitergeleitet werden.

Für alle, die sich sinnvollerweise bereits lange, bevor sie in Rente gehen, über die zu erwartende gesamte Einkommenssituation im Rentenalter informieren möchten, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit einem Versicherungsfachmann aus der privaten Versicherungswirtschaft.

Der Versicherungsexperte hilft nicht nur bei der Ermittlung, wie hoch das voraussichtliche Alterseinkommen unter Berücksichtigung der gesetzlichen und eventuell bereits bestehenden privaten Altersvorsorge ist. Er berät auch, wenn es darum geht, die individuell richtige Absicherung zu finden, falls das zu erwartende Alterseinkommen zu niedrig ist, um den bisherigen Lebensstandard zu halten.

Wertvolle Expertentipps zu allen Formen der geförderten Altersvorsorge lesen Sie in unserem aktuellen Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

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