Die Angst vor der Altersarmut

 - 

(verpd) Laut einer weltweiten Studie haben 82 Prozent Angst davor, im Alter kein ausreichendes finanzielles Auskommen zu haben, in Deutschland sind es 66 Prozent. Nicht einmal jeder Fünfte gibt an, ausreichend Rücklagen zu haben. 79 Prozent halten es für notwendig, für die Altersvorsorge zu sparen, 63 Prozent wissen allerdings nicht, wie viel Mittel sie benötigen, um den Lebensstandard halten zu können.

Laut einer Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture, für die über 8.000 Personen in 15 Ländern befragt wurden, machen sich 82 Prozent der Menschen Sorgen um ihre finanzielle Absicherung im Alter. 89 Prozent meinen, dass sie bereits jetzt dafür sparen sollten.

Nur wenige glauben, im Alter ausreichend abgesichert zu sein

Nur 16 Prozent glauben, so die Erhebung, dass ihre Ersparnisse für den Ruhestand reichen. Allerdings wüssten 67 Prozent gar nicht, wie viel sie zurücklegen müssen, um ihren Lebensstandard im Alter zu halten.

Lediglich 29 Prozent hätten zusätzlich zur betrieblichen Altersvorsorge und der gesetzlichen Pensionsversicherung persönlich Maßnahmen getroffen, die zur Altersvorsorge beitragen.

53 Prozent sind laut Studie allerdings der Überzeugung, nicht über die notwendigen Informationen und entsprechenden Beratungsangebote zur Finanzplanung für den Ruhestand zu verfügen.

Unsicherheit

Bei den Deutschen, so die Studie, machen sich 66 Prozent um ihre finanzielle Absicherung im Alter Sorgen. Lediglich 19 Prozent haben angegeben, dass ihre bestehenden Rücklagen für die Absicherung ihrer finanziellen Bedürfnisse im Rentenalter ausreichen.

79 Prozent der Befragten hierzulande halten es laut Erhebung für notwendig, bereits jetzt dafür zu sparen, davon erscheint es 41 Prozent sogar sehr wichtig. 45 Prozent haben nach eigenen Angaben zusätzlich zur betrieblichen Altersvorsorge und der gesetzlichen Pensionsversicherung Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen. 63 Prozent wissen laut Studie jedoch nicht, wie viel Mittel notwendig seien, um den Lebensstandard im Rentenalter halten zu können.

Weitere News zum Thema

  • Rentenerhöhung voll steuerpflichtig

    [] Die zunehmende Rentenbesteuerung trifft immer mehr Rentner: In diesem Jahr werden laut Finanzministerium rund 4,25 Millionen Steuerpflichtige mit Rentenbezug vom Fiskus belangt. Im Jahr 2018 werden es rund 4,35 Millionen Rentner sein. Zu beachten ist, dass ein zusammen veranlagtes Paar als ein Steuerpflichtiger zählt, das heißt: Steuerpflichtige sind nicht gleichzusetzen mit Personen. Daher dürfte es sogar noch mehr steuerpflichtige Rentnerinnen und Rentner geben. mehr

  • Erwerbsminderungsrente wegen fehlender Wegefähigkeit

    [] Ein Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg rückt einen speziellen Fall der Erwerbsunfähigkeit in den Vordergrund: die nicht (mehr) vorhandene Fähigkeit, den Arbeitsweg zu bewältigen (Wegefähigkeit). mehr

  • Ohne Antrag keine gesetzliche Rente

    [] (verpd) Je nach Rentenart müssen diverse Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Anspruch auf eine Rente zu haben. Grundsätzlich erhält zudem jeder nur eine entsprechende Rente, wenn er diese vorher beantragt hat. Um eine Verzögerung der Rentenbewilligung zu vermeiden, ist es für den Antragsteller wichtig zu wissen, wo, wann und mit welchen Angaben sowie Unterlagen ein Antrag zu stellen ist. Eine Broschüre der Deutschen Rentenversicherung hilft dabei. mehr

  • Fehlgeleitete Überweisung der Rente

    [] Ein Stück aus dem Leben: In Zeiten von IBAN haben viele Menschen – nicht nur Senioren – Schwierigkeiten mit den ellenlangen Kontonummern. Ein Opfer der Zahlenvielfalt war ein Rentner aus Rheinland-Pfalz, der der deutschen Rentenversicherung eine falsche IBAN mitgeteilt hatte. Der Rentenversicherungsträger überwies das Geld daraufhin an den unbekannten Kontoinhaber und wollte die Rente auch nicht wiederbeschaffen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.