Anteilig sind immer mehr ältere Menschen erwerbstätig

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(verpd) Die Erwerbstätigenquote der Älteren, also der Anteil der 55- bis 64-jährigen Beschäftigten im Vergleich zu allen anderen Erwerbstätigen, hat sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt.

Das belegen die aktuellen Zahlen der Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Die Entwicklung der Altersstruktur in den letzten Jahren zeigt ein klares Bild: Durch die niedrige Geburtenrate und die gleichzeitig steigende Lebenserwartung der Bevölkerung wird der Anteil älterer Menschen gegenüber dem jüngerer immer größer. Auch der Anteil der älteren Erwerbstätigen im Vergleich zu dem der jungen steigt an.

Laut einer aktuellen Statistik des statistischen Amtes der Europäischen Union Eurostat waren im Jahre 200137,9 Prozent aller Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahre alt. Bis 2007 stieg dieser Anteil auf 51,7 Prozent an. Somit bildeten die Älteren damals bereits die Mehrheit bei den Erwerbstätigen. Die aktuellen Zahlen von 2013 belegen nun, dass der Anteil der Beschäftigten in dieser Altersgruppe auf 63,5 Prozent weitergestiegen ist.

Damit man nicht mit 70 oder darüber arbeiten muss

Dass immer mehr Ältere auch nach dem 65. Lebensjahr noch arbeiten werden, wird neben dem demografischen Wandel auch von der in 2012 eingeführten schrittweisen Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre bis zum Jahr 2029 begünstigt. Während die Menschen 1995 durchschnittlich mit 62,4 Jahren in die Altersrente gingen, stieg das Rentenzugangsalter auf 63,3 Jahre im Jahr 2006 und betrug 2013 bereits 64,1 Jahre.

Wer seinen bisherigen Lebensstandard im Alter weiter halten möchte und dazu nicht unbedingt auch noch im Rentenalter erwerbstätig sein will, sollte frühzeitig eine sinnvolle Altersvorsorge aufbauen. Der Grund: Die gesetzliche Altersrente hat heute bereits bei Weitem nicht die Höhe des bisherigen Einkommens.

Diese Rentenlücke kann jedoch über eine betriebliche und eine staatlich geförderte private Anlageform geschlossen werden.

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