Altersarmut grassiert

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Das relative Armutsrisiko für Ältere ist um 1,1 Prozentpunkte auf 14,8 % im Westen und 12,5 % im Osten gestiegen.

Laut neuestem Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung nimmt die Armutsgefährdung von Menschen im Rentenalter zu. Fast jeder Zweite sei davon betroffen, und zwar rund 1,6 Millionen.

Nach den Ergebnissen des Mikrozensus galten im Jahr 2013 z.B. Einpersonenhaushalte mit einem monatlich verfügbaren Einkommen von weniger als 892 € als armutsgefährdet.

Der Begriff armutsgefährdet ist relativ und bezeichnet Menschen, die gemäß EU-Definition mit weniger als 60 % des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung auskommen müssen.

Beispiel: Das laut Bevölkerungsstatistik durchschnittliche Nettoeinkommen von Einpersonenhaushalten betrug in Deutschland im Jahr 2013 rund 1.487 € pro Monat.

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