50 Tage: Keine Sozialversicherungs-Pflicht für Ferienjobber

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) weist darauf hin, dass unabhängig von der Verdiensthöhe kurzfristig Beschäftigte keine Sozialversicherungs-Beiträge entrichten müssen.

Wie der DRV mitteilte, müssen Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge entrichten, wenn lediglich eine „kurzfristige“ Beschäftigung ausgeübt wird. Konkret: Dies gilt für jeden, der im laufenden Jahr insgesamt nicht mehr als zwei Monate oder fünfzig Arbeitstage arbeitet. Dies muss jedoch von vornherein festgelegt sein.

Das gilt bei einem Minijob

Wer jedoch öfter beziehungsweise länger arbeitet, bleibt nur sozialversicherungsfrei, wenn die Tätigkeit als Minijob eingestuft werden kann. Beim Minijob spielen die geleisteten Arbeitstage zwar keine Rolle, der regelmäßige Verdienst darf jedoch im ganzen Jahr 400 € im Monat nicht überschreiten.

Die Verdienste aus einer kurzfristigen Beschäftigung und einem Minijob müssen vom Arbeitnehmer jedoch versteuert werden. Weitere Informationen zum Thema Ferienjob und Sozialversicherung gibt es unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800/10004800 der DRV, aber auch online bei der Minijob-Zentrale.

Weitere News zum Thema

  • Seit 1.1.2017: Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

    [] (verpd) In der gesetzlichen Rentenversicherung änderte sich zum 1. Januar 2017 einiges. So wurden die reguläre Altersgrenze und diejenige für die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre weiter angehoben. Auch die Beitragsbemessungs-Grenzen sind seit Jahresanfang höher, wodurch Arbeitnehmer mit einem Verdienst oberhalb der neuen Grenzen mehr Rentenbeitrag zahlen müssen. mehr

  • Seit 1.1.2017: Rentenbeginn flexibilisiert

    [] Am 1.1.2017 ist die Flexirenten-Reform in Kraft getreten. Sie soll dafür sorgen, dass künftig mehr Arbeitnehmer auch im (vorgezogenen) Ruhestand noch arbeiten oder sogar über die Regelaltersgrenze hinaus noch ihrem Betrieb erhalten bleiben. mehr

  • Worauf Rentner bei einem Wohnortwechsel achten sollten

    [] (verpd) Wer als Rentner den Wohnort dauerhaft wechselt und seine neue Postanschrift nicht dem für ihn zuständigen Rentenversicherungsträger mitteilt, muss damit rechnen, dass die Auszahlung seiner Altersbezüge eingestellt wird. Können nämlich Briefe des Rentenversicherungsträgers nicht zugestellt und die neue Adresse nicht ermittelt werden, wird die Rente nicht mehr überwiesen. mehr

  • So niedrig ist die Erwerbsminderungsrente

    [] (verpd) Ist ein gesetzlich Rentenversicherter aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit nicht mehr oder nur im eingeschränktem Maße fähig, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, bekommt er unter Umständen eine Erwerbsminderungsrente. Insgesamt beziehen knapp 1,8 Millionen Betroffene derzeit eine Erwerbsminderungsrente. Trotz einer vollen Erwerbsminderung erhielten die Betroffenen letztes Jahr im Durchschnitt jedoch keine 750 Euro Erwerbsminderungsrente. In den meisten Fällen ist das zu wenig, um das durch die verminderte Erwerbsfähigkeit entgangene Einkommen zu kompensieren. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.