Steigendes Interesse an betrieblicher Altersvorsorge

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(verpd) Die öffentliche Diskussion über Renteneintrittsalter und Rentenhöhe sorgt für steigendes Interesse an alternativen Vorsorgemöglichkeiten. Doch zwischen Einsicht und Handeln klafft zumindest in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) noch immer eine große Lücke, wie eine Untersuchung eines Beratungsunternehmens zeigt.

Nach dem Ergebnis der Studie „Altersversorgung und bAV aus der Arbeitnehmerperspektive“ der Unternehmensberatung Towers Watson besteht bei den Arbeitnehmern generell eine hohe Bereitschaft, aus dem eigenen Einkommen für das Alter vorzusorgen.

Befragt nach den wichtigsten drei Einkommensquellen im Ruhestand, nannten rund 85 Prozent die gesetzliche Rente, auch wenn nur zehn Prozent glauben, dass sie angemessene Einkünfte im Alter sicherstellen wird. An zweiter Stelle mit knapp 80 Prozent wurde die betriebliche Altersvorsorge (bAV) genannt.

Individuell passend

Entgegen anderen Umfragen liegen eigene „Ersparnisse“ (fast 60 Prozent) knapp vor dem eigenen „Wohneigentum“. Immerhin gut jeder Fünfte zählt inzwischen „Arbeiten im Ruhestand“ zu den drei wichtigsten Quellen. Dabei vermuten 42 Prozent, dass sie bis zum Alter 67 oder sogar darüber hinaus arbeiten müssen.

Wer sichergehen möchte, ausreichend und für die persönliche Situation passend für das Alter vorzusorgen, sollte sich beraten lassen. Die Beratung sollte neben der genauen Berechnung einer möglichen Finanzlücke zwischen Einkommen und zu erwartender Rente detailliertere Angaben und Tipps zur betrieblichen Altersvorsorge umfassen. Zudem sollte sie über weitere individuell sinnvolle staatlich geförderte oder privat finanzierte Lösungen informieren.

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