Schufa-Unternehmensauskunft gibt Bauherren mehr Sicherheit

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Bevor Bauherren einen Auftrag zum Bau ihres Hauses oder für eine Renovierung vergeben, können sie über die Schufa-Unternehmensauskunft Bonitätsinformationen über die entsprechenden Baupartner einholen.

Diese Informationen gibt es im Internet unter www.schufa-unternehmensauskunft.de. "Schufa" ist übrigens die Abkürzung für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung".

Aber auch in anderen Fällen, in denen Sie vor einer größeren Investition stehen oder sich längerfristig an einen Geschäftspartner binden, sollte gewährleistet sein, dass keine unkalkulierbaren Risiken existieren. Wann immer Ihr Vorhaben von der Verlässlichkeit eines Dienstleisters oder Lieferanten abhängt, müssen Sie darauf vertrauen können, dass die vereinbarte Leistung auch erbracht wird.

Damit Sie sich nicht auf Versprechen verlassen müssen, bietet die Schufa ab sofort die neue "Schufa-Unternehmensauskunft" an. Dazu müssen Sie sich unter www.meineschufa.de anmelden. Die Auskunft zeichnet ein objektives Bild von Ihrem potenziellen Geschäftspartner und liefert Grundlagen für Ihre Entscheidungen.

So können böse Überraschungen wie Verzögerungen oder gar ein Baustopp vermieden werden, wenn Bauherren im Vorfeld z.B. über das Zahlungsverhalten des jeweiligen Unternehmens informiert sind. Nach Erhebungen des Bauherren-Schutzbundes betragen die durchschnittlichen Kosten, die für Bauherren durch insolvente Baufirmen entstanden sind, etwa 15.000 Euro pro Insolvenzfall.

In der Unternehmensauskunft werden zurückliegende Angaben über das Zahlungsverhalten sowie ggf. negative Zahlungserfahrungen zu den Unternehmen aufgeführt. Darüber hinaus gibt es Basisinformationen zum Unternehmen wie z.B. die Rechtsform, den genauen Namen und Sitz, Angaben zur Branche und der ersten Führungsebene, Geschäftsgegenstand, Umsatz, Stammkapital, Mitarbeiteranzahl sowie Handelsregisterinformationen.

Ein leicht verständliches Ampel-Symbol weist auf die in den nächsten zwölf Monaten erwartete Zahlungsfähigkeit des Unternehmens hin. Grün bedeutet, dass die Bonität des Unternehmens tendenziell positiv ist, rot steht für eine negative Prognose

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