Jetzt besserer Schutz vor Darlehensverkäufen

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In den vergangenen Jahren verkauften immer mehr Kreditinstitute Darlehen an ausländische Finanzinvestoren. Dadurch kam es in einigen Fällen trotz vertragsgemäßer Tilgung zu Zwangsvollstreckungen.

Dem wurde nun durch das „Risikobegrenzungsgesetz“ ein Riegel vorgeschoben, indem die Sicherungsgrundschuld gesetzlich geregelt wurde. Eine Grundschuld darf nur noch zusammen mit der Zweckbindung weitergereicht werden. Darlehensverträge dürfen erst dann gekündigt werden, wenn der Darlehensnehmer mit zwei aufeinanderfolgenden Teilzahlungen und mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens im Verzug ist.

Bei Immobiliendarlehensverträgen sollen künftig Unterrichtungspflichten bestehen, zum Beispiel hinsichtlich des Verkaufs der Forderung oder der bevorstehenden Beendigung der Zinsbindung. Darlehensnehmer sollen spätestens drei Monate vor Änderung oder Auslaufen des Vertrags darüber informiert werden, ob eine Anschlussfinanzierung gewährt oder das Darlehen nicht verlängert wird.

Geldtipp
Auch wenn die Banken nun vorab über einen Kreditverkauf informieren müssen – verkaufen können sie weiterhin. Wenn Sie davon betroffen sind, sollten Sie so schnell wie möglich kompetenten Rechtsrat einholen und das Gespräch mit dem Finanzinvestor suchen. Streben Sie eine einvernehmliche Regelung an, aber schenken Sie Versprechungen der Gegenseite nicht ungeprüft Glauben. Bevor Sie die vom Investor vorgelegte Vergleichsvereinbarung unterschreiben, lassen Sie sie von einem Rechtsexperten prüfen.

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