Gebäude billig sanieren

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Altbaubesitzer, die energiesparende Sanierungsmaßnahmen durchführen lassen, können seit 1.1.2007 auf neue Fördertöpfe zugreifen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Bauvorhaben, mit denen das Neubau-Niveau nach der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) oder die Unterschreitung des EnEV-Neubau-Niveaus um mindestens 30 % erreicht wird.

Die Förderung erfolgt über Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Bei 10-jähriger Zinsbindung beträgt der Nominalzins 2,50 % p. a., effektiv 2,52 % p. a.

Wer kein Darlehen benötigt, kann stattdessen einen Investitionszuschuss erhalten. Für eine Sanierung auf Neubau-Niveau gibt es einen Zuschuss in Höhe von 10 % der Investitionskosten bis höchstens 5.000 Euro pro Wohneinheit. Bei Unterschreitung des EnEV-Neubau-Niveaus um 30 % wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 17,5 % des Zusagebetrags bis maximal 8.750 Euro pro Wohneinheit gewährt.

Anträge können Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen stellen, die spätestens 1983 fertiggestellt wurden. Die Förderung wird jedoch nur dann gewährt, wenn die betreffenden Baumaßnahmen von Fachunternehmen ausgeführt werden.

Geldtipp
Bei der KfW-Förderung lohnt es sich zuzugreifen. Seit Februar 2006 haben in der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum“ bereits 170.000 Bauherren Kredite in Höhe von rund 9 Mrd. Euro zugesagt bekommen. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.kfw-foerderbank.de.

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