Beim Neubau auf Erschließungskosten achten

Planung, Bau und Instandhaltung von Straßen, also auch die Beseitigung von Schlaglöchern und Frostschäden, gehören zu den Aufgaben der öffentlichen Hand. Doch für deren Erneuerung, Erweiterung und Verbesserung bitten die Städte und Gemeinden die Anlieger gern zur Kasse.

Sind neue Straßenlaternen aufzustellen, der Gehweg zu verbreitern oder die Fahrbahn zu erneuern, müssen die Anwohner zahlen. Der kostenpflichtige Anteil beträgt je nach Gemeindesatzung zwischen 50 und 70 % der Gesamtkosten. Oft liegen bei der Kostenaufteilung die Grundstücksfläche und die Vorteile der verbesserten Infrastruktur zugrunde. Dabei dürfen die Kommunen Vorauszahlungen und die Endkosten sogar noch nach zehn Jahren verlangen.

Geldtipp
Sie haben das Recht, die Kostenkalkulation der Kommune einzusehen. Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie empfiehlt es sich, mit dem Vorbesitzer zu vereinbaren, wer die Zahlung übernimmt, und zwar für den Fall, dass nachträglich noch Rechnungen kommen sollten.

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