Immobilienpreise steigen weiter

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Wohnimmobilien sind im Jahr 2014 im Vergleich zum Jahr 2013 bundesweit um 5 Prozent teurer geworden.

Das hat der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) ermittelt. Im Jahr 2013 legten die Preise dieses Segments des Immobilienmarkts um 4 Prozent zu. Seit 2003 kletterten die Werte für Wohngebäude um rund 24 Prozent.

Besonders verteuert haben sich laut VDP die Preise für Mehrfamilienhäuser. Sie stiegen im Bundesdurchschnitt im letzten Quartal 2014 um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Damit seien die Kaufpreise für Mehrfamilienhäuser stärker gewachsen als die Neuvertragsmieten mit einem Plus von 5,3 Prozent.

Wohneigentum noch nicht überwertet

Die mittelfristige Betrachtung des Immobilienmarkts relativiert die Befürchtung, auch in Deutschland könne eine Preisblase entstehen wie zuvor in Japan, den USA, Spanien und Irland. Die Preissteigerung von 24 Prozent in elf Jahren liegt im Rahmen der Steigerung der üblichen Lebenshaltungskosten.

Die Bundesbank sieht ebenfalls keine Gefahr einer Immobilienblase. In ihrem aktuellen Monatsbericht schreibt sie: Für Deutschland als Ganzes ist nach wie vor keine substanzielle Überwertung von Wohneigentum erkennbar.

Niedrige Darlehenszinsen, hohe Kapitalreserven und die stabile Wirtschaftskonjunktur könnten laut VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt dazu führen, dass die Nachfrage unvermindert anhalte und die Preise weiter anzögen.

Deshalb sollten insbesondere bei Gewerbeimmobilien die Risiken von Immobilienkäufen nicht unterschätzt werden. Weitere Preissteigerungen könnten eine Korrektur auf einzelnen Märkten zur Folge haben, warnte Tolckmitt.

Auch wenn die Preise derzeit hoch und die Märkte für Wohnimmobilien leergefegt sind, lohnt es sich wegen der günstigen Darlehenszinsen noch immer, eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim zu kaufen und mit einem langlaufenden Kredit und möglichst hoher Tilgung zu finanzieren. Freilich sollten mindestens 25 Prozent (besser 40 Prozent) des Kaufpreises und die Kaufnebenkosten in Höhe von rund 10 Prozent mit Eigenkapital bezahlt werden.

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