In eine Ferienimmobilie investieren

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Ein lukratives Investment können Ferienhäuser und Ferienwohnungen sein. Hauptsache: Die Lage lädt zum Urlaub ein.

Entscheidend für die Vermietbarkeit ist bei solchen Immobilien mehr die Lage als die Ausstattung. Liegt das Feriendomizil an der Nord- oder Ostsee, am Bodensee oder am Rande der Alpen, kann der Vermieter von einer guten Vermietbarkeit ausgehen.

Lohnend können aber auch Objekte in anderen beliebten Freizeit- und Urlaubsgebieten sein, wie z.B. dem Harz oder an Binnen- oder Stauseen. Dort ergeben sich durchschnittliche jährliche Mieteinnahmen von 14.000,00 € bei im Schnitt 24 Wochen Vermietung.

Jedoch sind die meisten Anleger nicht nur auf Mieteinnahmen aus, sondern möchten auch gern selbst ihre Ferien in der Immobilie verleben. Dann ist die Rechnung oft weniger positiv, vor allem, wenn die Eigentümer ihre Ferienwohnung just in der Hauptferienzeit selbst nutzen wollen. Denn das ist gerade der Zeitraum, in dem die höchsten Vermietungserlöse zu erzielen sind.

Doch auch die Ausstattung sollten Vermieter nicht völlig vernachlässigen. Neben einem Pkw-Stellplatz sollte ein Balkon oder Terrasse zum Objekt gehören, damit die Feriengäste auch bei schönem Wetter draußen sitzen können.

Ein Internetanschluss gehört inzwischen ebenfalls zu einem guten Standard. Außerdem kommt es darauf an, welche Gäste angestrebt werden. Sollen eher Familien angesprochen werden, ist ein Garten wichtig. Wer vornehmlich auf Vermögende abzielt, sollte Pool, Sauna oder Whirlpool bieten.

Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus ist eine tolle Idee, wenn diese zeitweise selbst genutzt wird und gleichzeitig über die Mieteinnahmen zusätzliches Geld ins Haus kommt, um so einen Beitrag zur Abzahlung zu leisten. Allerdings ist eines bei vielen Ferienimmobilien zu beobachten: Durch Feriengäste ist die Abnutzung deutlich höher.

Schon nach ein paar Jahren kann ein neuer Teppichboden oder Anstrich fällig werden oder der Vermieter muss gar neue Möbel oder neue technische Geräte anschaffen. Daher müssen Eigentümer aus den Mieteinnahmen einen entsprechenden Puffer bilden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte hierfür mindestens 20 % der laufenden Mieteinnahmen zurücklegen.

Doch nicht nur in reinen Urlaubsregionen sind Ferienwohnungen interessant, sondern auch in Metropolen wie Hamburg, Berlin, Köln oder München und in kulturhistorisch interessanten Städten. Dabei werden normale Eigentumswohnungen zu Ferienwohnungen umgestaltet. Der Unterschied zu herkömmlichen Ferienwohnungen besteht darin, dass es sich bei deren Gästen meist um Wochenend- oder Kurzzeittouristen handelt.

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