Bausparvertrag darf nicht immer gekündigt werden

 - 

Hoch verzinste Bausparverträge wurden in mehr als 200.000 Fällen gekündigt, weil sie zuteilungsreif waren. In 32 davon wehrten sich die Kunden erfolgreich dagegen. Kürzlich erfolgte ein neues Urteil.

Am 9.10.2015 urteilte das Landgericht Karlsruhe (Az. 7 O 126/15), dass die Badenia einen Bausparvertrag aus dem Jahr 1991, der seit 2002 zuteilungsreif, allerdings noch nicht voll bespart war, nicht kündigen durfte.

Sie hätte stattdessen die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge ändern und niedrigere Zinsen vereinbaren müssen, um ihr Ziel zu erreichen, keine marktunüblich hohen Zinsen zahlen zu müssen.

Dieser Fall weise keine Besonderheiten auf und sei auf andere Fälle übertragbar, teilt der Anwalt Klaus Hünlein aus Frankfurt mit, der dieses Urteil im Auftrag eines Ehepaars erstritten hat.

Unter welchen Umständen Sie gegen eine Kündigung vorgehen können und wie lesen Sie in unserem Dossier Gut verzinste Bausparverträge: Wann darf die Bausparkasse kündigen?

Weitere News zum Thema

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.