Bausparkasse geht vor Bundesgericht

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Der Streit um einen Bauspar-Altvertrag gelangt erstmals zum höchsten Gericht.

Über die umstrittene Kündigung eines relativ hoch verzinsten Bausparvertrags muss nun der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden (Az. 9 U 171/15).

Die Bausparkasse Wüstenrot werde gegen ein Urteil des Stuttgarter Oberlandesgerichts (OLG) Rechtsmittel einlegen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur auf Anfrage von dem Finanzinstitut.

Seit vergangenem Jahr sind deutsche Gerichte mit einer Klagewelle gegen die Kündigung von Bausparverträgen beschäftigt. Die meisten Verfahren gingen zugunsten der Geldinstitute aus.

Am 30.3.2016 hatte Wüstenrot jedoch eine überraschende Schlappe vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hinnehmen müssen. Dem Urteil zufolge war die Kündigung eines mit 3 % p.a. verzinsten Bausparvertrags aus dem Jahr 1978 unwirksam.

Die Auffassung des OLG sei aber nicht überzeugend, findet Wüstenrot. Das Institut verweist darauf, dass es sich in dem strittigen Fall in erster Instanz durchgesetzt hatte.

Quelle: dpa

Wertvolle Expertentipps lesen Sie in unserem Dossier Gut verzinste Bausparverträge: Wann darf die Bausparkasse kündigen?.

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