Was passiert, wenn Mama arbeitsunfähig wird, während sie Oma pflegt?

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Bereits heute sind in Deutschland rund 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig. Die Mehrheit möchte in den eigenen vier Wänden versorgt werden. Meist erfolgt die Pflege durch Angehörige - häufig Frauen.

Das neue Familienpflegezeitgesetz, das zum 1.1.2012 in Kraft getreten ist, soll Pflege und Beruf besser vereinbar machen. So können Arbeitnehmer ihre wöchentliche Arbeitszeit für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Wochenstunden reduzieren.

Durch einen Entgeltvorschuss des Arbeitgebers wird das reduzierte Gehalt aufgestockt. Reduziert eine Vollzeitbeschäftigte ihre Arbeitszeit zum Beispiel um 50 Prozent auf 20 Wochenstunden, um einen Angehörigen pflegen zu können, erhält sie ein Gehalt von 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Nach Beendigung der Familienpflegezeit arbeitet sie bei reduziertem Gehalt wieder Vollzeit - so lange, bis der Vorschuss des Arbeitgebers ausgeglichen ist.

Das Ausfallrisiko der Pflegeperson ist dabei durch eine vom "Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben" (BAFzA) zertifizierte Familienpflegezeitversicherung abzudecken.

Umfassendste Absicherung mit der DFV-Familienpflegezeitversicherung

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) bietet nun als erste Versicherung eine zertifizierte Familienpflegezeitversicherung mit dem Namen "Pflegezeit-Schutz+" an, die über die gesetzlich vorgegebenen, versicherungspflichtigen Risiken hinausgeht.

Philipp J. N. Vogel, Vorstand der DFV, erläutert: "Die Familienpflegezeit ist wichtig für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Was passiert aber, wenn eine pflegende Angehörige aufgrund einer längeren Erkrankung arbeitsunfähig wird? Mit dieser Frage haben wir uns ganz bewusst beschäftigt, denn sie stellt ein relevantes Risiko dar, welches zusätzlich zu Berufsunfähigkeit und Tod versichert werden sollte. Im Fall einer längeren Erkrankung droht nämlich ein Entgeltverlust und in der Folge ein existenzgefährdender Einkommensverlust."

Für den Fall, dass die Arbeitnehmerin verstirbt, berufs- oder arbeitsunfähig wird, leistet die DFV eine Einmalleistung in Höhe des noch nicht zurückgezahlten Entgeltvorschusses. Der monatliche Beitrag beträgt 2,5 Prozent des monatlichen Gehaltsvorschusses für den Zeitraum der Pflege- und Nachpflegephase. Wird das Entgelt zum Beispiel um 500 € monatlich aufgestockt, kostet die Versicherung monatlich 12,50 €.

Der Beitrag kann auch vom Arbeitgeber übernommen werden und bleibt für die gesamte Dauer der Familienpflegezeit unverändert. Als Unisex-Tarif erfolgt keine Differenzierung nach dem Geschlecht des Versicherungsnehmers. Alter und Gesundheitszustand bleiben ebenfalls unberücksichtigt. Eine Risikoprüfung erfolgt nicht. Sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer Familienpflegezeit erfüllt, kann damit jeder Arbeitnehmer versichert werden. Die DFV-Familienpflegezeitversicherung "Pflegezeit-Schutz+" kann exklusiv über "Ries Spezialmakler" in Bensheim abgeschlossen werden.

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