Rente ab zehn Pflegewochenstunden

Rente ab zehn Pflegewochenstunden

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Die Pflegereform 2017 bringt schneller Rentenpunkte für Pflegende. Zudem werden Pflegepersonen ab dem 1. Januar 2017 auch in der Arbeitslosenversicherung versichert.

Ab dem 1. Januar 2017 ändern sich auch die Regelungen zur Rentenversicherung der Pflegepersonen. Die drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Das erhöht auch die Rente. Künftig werden Beiträge zur Rentenversicherung bereits ab zehn Stunden Pflege pro Woche gezahlt.

Bis zum 31.12.2016 zahlt die gesetzliche Krankenkasse für ehrenamtliche Pflegepersonen (Angehörige oder Nachbarn) Rentenbeiträge erst dann, wenn die Pflege für eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mindestens 14 Stunden in der Woche umfasst hat.

Wertvolle Expertentipps zur Pflegereform 2017 lesen Sie im Ratgeber Die neue Pflegeversicherung: Was sich für Pflegebedürftige und Pflegende ändert.

Pflegepersonen sind rentenversicherungspflichtig

Künftig werden mehr pflegende Angehörige rentenversicherungspflichtig als bisher. Ab dem 1. Januar 2017 werden Rentenversicherungsbeiträge für ehrenamtliche Pflegepersonen gezahlt, wenn sie eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit dem Pflegegrad 2 bis 5 in häuslicher Umgebung mindestens zehn Stunden verteilt auf mindestens zwei Tage in der Woche pflegen. Die Pflegeperson darf daneben weiterhin nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sein.

Neu: Pflegepersonen sind arbeitslosenversicherungspflichtig

Ab dem 1. Januar 2017 werden Pflegepersonen auch in der Arbeitslosenversicherung versichert. War die Pflegeperson unmittelbar vor Beginn der Pflegetätigkeit arbeitslosenversichert oder hat sie zuvor Leistungen der Agentur für Arbeit (z. B. Arbeitslosengeld) erhalten, wird sie arbeitslosenversicherungspflichtig. Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen, da sollte man bei der eigenen Krankenkasse nachfragen.

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