Neues Jahr: Etwas mehr Geld von der Pflegeversicherung

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Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung wurden zum 1.1. 2010 erhöht.

Das monatliche Pflegegeld, das Pflegebedürftigen gezahlt wird, die von ihren Angehörigen betreut werden, steigt in allen drei Pflegestufen um je zehn Euro auf 225 Euro in Pflegestufe I, 430 Euro in Pflegestufe II und 685 Euro in Pflegestufe III. Die Geldleistungen der Pflegekassen werden jeweils monatlich vorab gezahlt. Anfang Januar 2010 müssen die neuen Beträge bereits auf dem Konto der Betroffenen eingehen. Extra einen Antrag zu stellen, ist dafür nicht erforderlich.

Auch die Sätze für die professionelle Betreuung durch Pflegedienste steigen – und zwar auf monatlich 440 Euro in Pflegestufe I, 1.040 Euro in Pflegestufe II und 1.510 Euro in Pflegestufe III. Das sind je nach Pflegestufe 20 bis 60 Euro monatlich mehr als im letzten Jahr.

Tipp
Nach wie vor gilt: Leistungen, die über diese Beträge hinausgehen, müssen die Pflegebedürftigen selbst tragen.

Die Sätze für die Heimpflege bleiben für die meisten Pflegebedürftigen gleich. Lediglich an den Pflegekosten in Stufe III (mit nun 1.510 Euro ) und bei besonderen Härtefällen (neu: 1825 Euro pro Monat) beteiligen sich die Pflegekassen stärker als bislang.

Eine weitere Anhebung der Pflegesätze in gleicher Größenordnung ist für 1.1.2012 mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vom 28.5.2008 bereits beschlossen. Ab 2015 sollen die Pflegeleistungen alle drei Jahre an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten angepasst werden.

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