Zuzahlungen: Wer die Belastungsgrenze erreicht hat, kann sich befreien lassen

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Patienten, die über ein geringes Einkommen verfügen, können bei ihrer Krankenkasse die Befreiung von Zuzahlungen zu Medikamenten und von der Praxisgebühr beantragen.

Hatten Sie in diesem Jahr schon Ausgaben für Arztbesuche und Arzneimittel? Dann lohnt es sich für gesetzlich Versicherte, genau zu rechnen. Sie können sich von der Praxisgebühr und Zuzahlungen für Medikamente befreien lassen, wenn ihre individuelle Belastungsgrenze erreicht ist.

Die Belastungsgrenze richtet sich nach dem Einkommen. Wer verheiratet ist, und z.B. als Rentner ein jährliches Einkommen von 10.000 Euro hat, braucht maximal 108,02 Euro zusätzlich zum Krankenversicherungsbeitrag zu bezahlen. Für chronisch Kranke liegt die Belastungsgrenze nur halb so hoch.

Bei einen jährlichen Einkommen von 20.000 Euro hat, muss man maximal 308,02 Euro zusätzlich zum Krankenversicherungsbeitrag bezahlen.

Wer ein jährliches Einkommen von 30.000 Euro hat, braucht maximal 508,02 Euro zusätzlich zum Krankenversicherungsbeitrag zu bezahlen.

Tipp
Wenn Sie Ihre Belastungsgrenze in diesem Jahr bereits überschritten haben, können Sie bei Ihrer Krankenkasse die Befreiung von weiteren Zuzahlungen und Praxisgebühren beantragen.

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