Zusatzbeiträge im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen

 - 

Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt nach Einschätzung des GKV-Spitzenverbands im Jahr 2010 stabil bei 14,9%. Dennoch könnte es laut Verband für die Versicherten teurer werden, da Anfang des Jahres damit zu rechnen ist, dass eine Reihe von Versicherern Zusatzbeiträge erheben werden.

Der seit 1.7.2009 von der Gemeinsamen Betriebskrankenkasse Köln (GBK) erhobene Zusatzbeitrag von  acht Euro pro Monat ist vorerst ein Einzelfall. Dem Bundesversicherungsamt liegen keine weiteren Anträge auf Genehmigung von Zusatzbeiträgen vor.

Das Bundesversicherungsamt erklärt, dass die Mitglieder der GBK noch immer günstiger dastünden als vor der Einführung des Gesundheitsfonds. Vor der Fondseinführung lag der GBK-Beitragssatz bei 16,6%. Von dem Zusatzbeitrag sind laut Versicherungsamt rund 30.000 Mitglieder der GBK betroffen.

Die Krankenkassen sehen nach wie vor das Risiko flächendeckender Zusatzbeiträge für gesetzlich Versicherte, da sich die allgemeinen wirtschaftlichen Probleme erst zeitversetzt in den Sozialsystemen niederschlagen. Diese Zusatzbeiträge müssen die Versicherten allein schultern, die Arbeitgeber zahlen keinen Anteil.

Weitere News zum Thema

  • Krankenkassen erzielen erneut Milliardenüberschuss

    [] (verpd) Die gesetzlichen Krankenkassen haben das erste Halbjahr 2017 mit einem Überschuss von gut 1,4 Milliarden Euro abgeschlossen, wie die vorläufigen Finanzergebnisse aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zeigen. Alle Kassenarten mit Ausnahme der Landwirtschaftlichen Krankenversicherung lagen im Plus. Die Ausgaben stiegen zudem weniger stark als von Experten prognostiziert. mehr

  • Immer mehr Patienten in immer weniger Krankenhäuser

    [] (verpd) Statistisch gesehen gab es letztes Jahr fast 16 Prozent mehr Krankenhauspatienten als noch vor zehn Jahren. Im gleichen Zeitraum hat sich die Anzahl der Krankenhäuser um mehr als sieben Prozent reduziert. Und damit ist auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Krankenhausbetten zurückgegangen. Dies geht aus den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. mehr

  • Gegen unnötigen Zahnverlust

    [] (verpd) Nach Angaben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) leiden mehr als 20 Prozent der Erwachsenen ab 35 Jahren an einer schweren und damit auch dringend behandlungsbedürftigen Form von Parodontitis. Diese chronische Zahnbettentzündung zerstört Gewebe sowie Knochen und kann am Ende sogar zum Zahnverlust führen. mehr

  • KVdR: Kaum ist ein Problem gelöst, tauchen zwei neue auf

    [] Mit der Neuregelung zur Anrechnung von Kindererziehungszeiten zur Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR), die am 1.8.2017 in Kraft trat, wurde eine wichtige Lücke geschlossen. Dadurch erhalten mehr Rentnerinnen Zugang zur meist günstigeren KVdR-Mitgliedschaft. Doch die Krankenkassen versuchen nun mit allen Mitteln, auf ihre Kosten zu kommen. mehr

  • Für eine möglichst sichere Arzneimitteleinnahme

    [] (verpd) Wie man bestimmte Medikamente einnehmen muss, auf was es zu achten gilt und wann eine Medikamenteneinnahme beendet werden sollte, darüber informiert nicht nur der Arzt und der Apotheker, sondern auch der Beipackzettel – und es lohnt sich durchaus, hier nachzulesen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.